*+* Carlos Ruiz Zafón: „Das Labyrinth der Lichter (Hörbuch) *+*

Alicia Gris wird zu einem brisanten Auftrag hinzugezogen: Minister Maurizio Valls ist verschwunden.
Die unkonventionelle Ermittlerin hat schon bald eine erste Spur, der sie akribisch nachgeht und dabei – eher unbeabsichtigt – eine Vielzahl an Verbrechen der Nachkriegsjahre ausgräbt.
Die Haupthandlung trägt sich zur bleiernen Zeit des Franco-Regimes zu. So düster und unnachgiebig die historische Kulisse dem Roman einen Rahmen gibt, von einer ebensolchen dunklen, deprimierenden und hoffnungslosen Stimmung wird die gesamte Geschichte getragen. Vor allem die teils detaillierte Beschreibung von Unterdrückung, Gewalt und Folter zeichnen ein abschreckendes Bild in düsteren Grautönen vor des Hörers innerem Auge. Weiterlesen

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*+* Shari Lapena: „The Couple Next Door“ *+*

Schon alleine der Gedanke, sein Baby lediglich in Gesellschaft eines Babyfons zuhause zurücklassen, während man selbst nebenan einen netten Abend bei den Nachbarn verbringt, hat mir – vor allem, seit ich Kinder habe – immer die Nackenhaare aufstellen lassen. Auch Anne ist nicht wohl dabei, aber ihr Mann Marco überredet sie, es trotzdem zu tun. Schließlich wolle die Gastgeberin kein Baby beim gemütlichen Abend dabei haben und außerdem sei das bereits erwähnte Babyfon ja eingeschaltet. Und wenn alle halbe Stunde mal jemand nach der Kleinen schaue, könne doch nun wirklich nichts passieren. Ein bisschen blauäugig gedacht, wie wir ganz schnell erfahren werden, oder? Weiterlesen

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*+* Wesley King: „Daniel is different“ (Hörbuch) *+*

Daniel is different – und wie!
Er selbst hat keine Ahnung, was genau mit ihm los ist. Und mit dem, das da los ist, versucht er, auf seine ganz besondere Weise klarzukommen. Daniels Tag steht und fällt mit den Zahlen. Dass Zahlen eine große Rolle für ihn spielen, ahnt man bereits beim Betrachten des Covers. Wie groß und wie gravierend diese Rolle aber ist, erfährt man nach und nach aus Daniels Erzählungen. Es gibt gute und es gibt schlechte Zahlen. Begegnet Daniel solchen, dann kommen die Zaps, wie er sie getauft hat. Dass es sich dabei um alles andere als alltägliche Zwangsstörungen handelt, ist ihm nicht klar. Aber dass er „anders“ ist als die anderen, das spürt er schon. Dieses Anderssein macht ihm unbewusst zu schaffen, er mag sich nicht öffnen, sich niemandem anvertrauen. Er macht diese innere kraft- und schlafraubende Verworrenheit lieber mit sich alleine aus. Nach außen tut er alles, um bloß nicht aufzufallen… Weiterlesen

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*+* Maja Lunde: „Die Geschichte der Bienen“ *+*

Im Zuge des steigenden Umweltbewusstseins wird zunehmend klar, welche Bedeutung die Bienen für unser Leben haben.
Dementsprechend wird dieses Insekt inzwischen in der Literatur immer beliebter berücksichtigt. Auch in Maja Lundes Roman sind die fleißigen kleinen Honigproduzenten der Dreh- und Angelpunkt. Die Autorin legt in ihrer dreisträngigen Geschichte dar, dass diese putzigen Insekten viel mehr tun als unseren süßen Brotauftrich zu erzeugen. Ohne Bienen und ihre hervorragende Bestäubung sämtlicher Nutzpflanzen sähe es um unsere Nahrungsversorgung zappenduster aus.

Um „Die Geschichte der Bienen“ zu erzählen, wählt Maja Lunde drei Familien aus. Weiterlesen

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*+* Das war der Mai – Ein Monatsrückblick *+*


Liebe Buchfreunde,

hier ist er also, mein erster Monatsrückblick. Lange Zeit gab es ja die #Wochenshow, die ich allerdings aus Zeitgründen auf die monatliche Zusammenfassung reduziert habe. Ich hoffe, ihr habt trotzdem euren Spaß damit!
Über ein Feedback freue ich mich übrigens sehr ❤

In meinem Beitrag „#wasliestirve im Juni?“ hatte ich euch die Neuzugänge der letzten Wochen vorgestellt, das spare ich mir also an dieser Stelle. Zudem konntet ihr ein wenig Einfluss auf die Lesekost im Juni nehmen, doch dazu später mehr.

Schauen wir zunächst mal, was im Mai alles los war! Weiterlesen

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*+* Andrea Wulf: „Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“ (Hörbuch) *+*

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„Die Natur war Humboldts Lehrerin und die bedeutendste Lektion der Natur war die Freiheit.“

Alexander von Humboldt zu kennen und über sein Leben gut Bescheid zu wissen, das glauben wohl viele. Auch ich dachte, ich wäre gut informiert. Schließlich begegnet man dem Namen des Forschers immer wieder und kennt auch oft die entsprechenden Hintergründe. Es gibt den Humboldt-Strom, den Humboldt-Pinguin, um nur zwei Beispiele zu nennen. Aber wie vielfältig und umfangreich er seine Forschungsfelder beackert hat, und vor allem, wie viele verschiedene Themengebiete er bestellt hat, das wissen wohl die wenigsten. Er hat nicht nur die offensichtlichen Erfolge erzielt, sondern wirkte auch oft im Hintergrund und legte die Grundlagen für viele andere Errungenschaften und Neuerungen, vor allem, da er disziplinübergreifend arbeitete. Weiterlesen

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*+* #wasliestirve im Juni? – Ihr habt gewählt *+* Wer liest mit? *+*

In der letzten Woche habe ich euch eine Buchelf (s. Foto) vorgestellt. Ihr konntet daraus die Titel auswählen, von denen ihr euch wünscht, dass ich sie im Juni lese, sie euch vorstelle und rezensiere.

Die drei Bücher mit den meisten Stimmen wollte ich auf jeden Fall lesen – da der zweite Platz jedoch dreifach belegt ist, lese ich halt eins mehr 😉

Dieses Mal wurde nicht ganz so eifrig abgestimmt wie beim letzten Mal, auch haben nicht alle Titel eine Stimme bekommen. Für die, die es interessiert, kommen hier die Auszählungsergebnisse:

Ben Aaronovitch: Der Galgen von Tyborn (4 Stimmen)

Tania Carver: „Morgen früh, wenn du willst“ (2 Stimmen)
Thomas Montasser: „Monsieur Jean und sein Gespür für Glück“ (2 Stimmen)
John Aldridge/ Anthony Sosinski: „Ein Fleck im Meer“ (2 Stimmen)

Kathryn Evans: „Einzig“ (1 Stimme)
Megan Hunter: „Vom Ende an“ (1 Stimme)
S.E.Grove: „Weltenriss“ (1 Stimme) Weiterlesen

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