*+* Louise Penny: „Das Dorf in den roten Wäldern“ (Print und Audio) *+*

Zugegebenermaßen war es ein kleiner Kulturschock, als ich Ruhrpottkind mich lesenderweise in Three Pines, einem kleinen, verschlafenen Nest in Québec, wiederfand. Die Dörfler sind ein eingeschworener Verein, jeder kennt jeden, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ab da bleibt vieles ein Geheimnis, denn ein gewisser Teil Privatsphäre ist auch dort vonnöten.
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*+* C.E. Bernard: „Palace of Blood“ *+*

Der König ist tot, es lebe die Königin! Die trifft eine unerwartete Entscheidung, die ihrem Sohn, Kronprinz Robin, und seiner Auserwählten Rea willkommen in die Karten spielt. Aber werden die beiden – unterstützt von ihren Freunden – dieser Wende gerecht? Und wo Licht ist, ist auch Schatten, so auch hier. Denn nicht jeder versteht und billigt der Königin Entscheidung und geht seinen eigenen Weg, um sein Mütchen zu kühlen. Mehr als einmal. Beim ersten Mal war ich entsetzt, beim zweiten Mal jedoch voller Bewunderung und es stahl sich der vorwitzige Wunsch nach einer erneuten Fortsetzung der ursprünglich als Trilogie gedachten Palace-Saga in meine Gedanken.

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*+* Sam Lloyd: „Der Mädchenwald“ (Hörbuch) *+*

„Hinter dem Mädchenwald liegt der Knöchelchensee. So heißt der See nicht wirklich. Ich glaube, er hat gar keinen Namen. Aber ich habe einmal im Uferschilf drei winzige Knochen gefunden, durch Gelenke verbunden. Sie sahen aus wie die Knöchelchen im Zeigefinger eines kleinen Kindes. Ich habe sie in meine Sammlung von Andenken und seltsamen Funden gelegt, die ich in einer Tupperdose unter einem losen Dielenbrett in meinem Zimmer aufbewahre.“
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*+* Schwiecker/ Tsokos: „Die siebte Zeugin“ *+*

Einen fesselnden Beginn bescherte mir „Die siebte Zeugin“, der Auftaktband der neuen Justiz-Krimi-Reihe von Michael Tsokos und Florian Schwiecker. Die beiden Autoren sind Meister ihres Fachs und lassen ihre Sachkenntnis in das gemeinsame Werk einfließen. Während Tsokos wie schon in seiner True Crime Reihe die Leserschaft in sein Schaffensgebiet der Rechtsmedizin einführt, gibt Schwiecker Einblicke in seine Erfahrungen als Strafverteidiger. Weiterlesen

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*+* Jan Koneffke: „Die Tsantsa-Memoiren“ *+*

Ein Tsantsa ist ein aus der eingeschrumpften Kopfhaut eines toten Menschen angefertigtes Präparat. Echte Schrumpfköpfe wurden bis in das 19. Jahrhundert als Trophäen von Kopfjägern einiger indigener Völker Südamerikas angefertigt und zu kultischen Zwecken verwendet. Ein solcher Schrumpfkopf, von einem seiner Besitzer Peewee genannt, ist der Erzähler dieses skurillen Romans. Weiterlesen

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*+* Melisa Schwermer: „So mörderisch die Gier“ *+*

Als Eva die kryptische Handy-Nachricht „Lust auf ein Experiment?“ bekommt, ist sie hin und her gerissen. Eigentlich ist sie kaputt vom langen Tag, denn sie hat bereits ein „Experiment“ hinter sich, allerdings eines, bei dem sie zuvor wusste, was auf sie zukommt – denn sie hat bei einer Aktion ihrer Kunst-Uni mitgemacht und ist nun, nach einem Absacker, unterwegs nach Hause. Aber ihr gemütlicher Fernsehabend auf der Couch hat nun eine aufregende Alternative bekommen. Weiterlesen

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*+* Michael Tsokos: „Zerrissen“ *+*

In knapp zweijähriges Mädchen soll beim unbeobachteten Spielen zu Schaden gekommen sein. Aber können ihre schweren Kopfverletzungen wirklich die Folge eines normalen Sturzes sein? Zunächst geht man davon aus, aber als der Gerichtsmediziner Fred Abel den Kopf des Kleinkinds genau untersucht, kommen ihm Zweifel. Von nun an setzt er alles daran, seine Vermutungen beweisen zu können und als ihm der Zufall in die Hände spielt, beginne ich, die unglaublichen Zusammenhänge mit den anderen Vorkommnissen des Thrillers zu erahnen. Weiterlesen

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*+* Ruth Ware: „Hinter diesen Türen“ *+*

Um es vorwegzunehmen: Ich kenne alle Thriller von Ruth Ware, aber dieser hier ist für mich der beste!

Die Autorin liebt ihre „Kammerspiele“, denn bei ihr spielt sich das Grauen immer in einem klar definierten, überschaubaren räumlichen Rahmen ab, so auch dieses Mal. In „Hinter diesen Türen“ agiert Ruth Ware in einem alten Haus und auf dem dazu gehörenden Grundstück. Das bedeutet wenig Raum, aber sie kommt auch mit wenigen Handlungsträgern aus, was das Ganze für mich so bizarr machte. Weiterlesen

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*+* Corina Bomann: „Sophias Triumph“ (Print und Hörbuch) *+*

Die ersten beiden Teile der SOPHIA-Trilogie „Die Farben der Schönheit“ habe ich genossen und mich sehr auf das große Finale gefreut! Und das hat es in sich.

Weiterhin dreht sich Sophias Leben in erster Linie um die Arbeit, jedoch wechselt sie erneut die Seiten und steht nun wieder im Dienst von Madame. Die hat Sophia zuvor ein großzügiges Angebot gemacht, dass sie nicht ablehnen konnte. Aber wirklich zufrieden ist sie mit ihrem Arbeitsplatz nicht.
Dafür scheint sie nun endlich privat ihr Glück gefunden zu haben. Weiterlesen

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*+* Jeroen Windmeijer: „Die Spur der Pilgerväter“ *+*

Als der Anthropologe Peter de Haan seine Partnerin zu einer Infoveranstaltung der Leidener Freimaurer begleitet, wird ihm dieser Besuch in ewiger Erinnerung bleiben. Denn als man eigentlich zum gemütlichen Teil übergehen möchte, finden die beiden den Meister des Stuhls ermordet und seltsam drapiert in dessen Loge. Was ist passiert? Wer hat das Leben des Mannes auf dem Gewissen? Und aus welchem Motiv? Für die Polizei ist Peter der Hauptverdächtige, denn es drängt sich die Frage auf, ob er den Toten tatsächlich gefunden und gemeldet hat, oder ob dies nur ein perfides Ablenkungsmanöver von der eigenen Tat ist. Um seine Unschuld zu beweisen und die Vorwürfe zu entkräften, will de Haan selbst den Mörder finden und stellen – und tut dies mit wachsender Dramatik und Spannung. Es fiel mir zunehmend schwer, den Thriller aus der Hand zu legen. Weiterlesen

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