*+* Eva Reichl: „Mühlviertler Rache“ *+*

Wie habe ich mich auf den zweiten Fall für den liebevollen Opa und sympathischen Ermittler Oskar Stern gefreut. Brachte in „Mühlviertler Blut“ noch der „Vampirmörder“ Aufregung in das Leben des gestandenen Polizisten, ist es dieses Mal ein Kopfloser auf den Bahnschienen.

Besonders unglücklich ist, dass Stern ausnahmsweise jetzt seine beiden Enkel mit zu den Ermittlungen nehmen muss, denn der Leichenfund und vor allem die Gegend drumherum sind nicht wirklich gut für Kinderaugen und -seelen geeignet. Weiterlesen

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*+* Jason Reynolds: „PATINA“ (Hörbuch) *+*

„Patina“ ist der zweite Teil der Reihe um die Defenders von Jason Reynolds. Zuvor hatte ich in „Ghost“ das Team kennengelernt, wobei das Hauptaugenmerk auf Ghost selbst lag. Nun kennt der Hörer diesen Dreh- und Angelpunkt der Reihe und kann sich mehr der aktuellen Hauptfigur, Patina, widmen. Obwohl es nun weniger Erklärungen zum Team und seinen Hintergründen gibt, macht der Autor eine Pingbacks zum ersten Teil, wodurch man diesen auch ohne Vorkenntnisse von „Ghost“ gut verstehen kann. Weiterlesen

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*+* B.C. Schiller: „Stilles Grabeskind“ *+*

Seit Jahren begeistern mich Barbara und Christian Schiller mit ihren grandiosen Thrillern, egal um welchen ihrer Ermittler es sich handelt. Zugegeben lag bisher immer die Reihe um den Hundeflüsterer David Stein in Führung, aber so langsam bekommt David Konkurrenz. Tony Braun schließt immer mehr auf. Auch er ist ein ganz spezieller Typ, der mich zunehmend für sich einnimmt. Tony, der Kompromisslose, mit dem Wahnsinnsgespür, der zielsicher jedes Verbrechen auflöst, auch wenn er manchmal einem Bluthund gleich, nicht sofort die richtige Spur erwischt – aber dann ist er nicht zu halten. Natürlich kann er seine Ermittlungen nur mit ebenbürtiger Unterstützung zum Ziel bringen. In Franka hat er in „Stilles Grabeskind“ einmal mehr eine fähige Polizistin an seiner Seite, und das restliche Team bildet einen guten dienstlichen Background. Weiterlesen

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*+* Ronja Delahaye: „US – Wie Worte so laut“ *+*

Diese Geschichte ist ebenso außergewöhnlich wie ihre beiden Hauptfiguren. Rheyes ist verschlossen wie eine Auster und seitdem sie im Kindesalter die Gebärdensprache erlernt hat, kommuniziert sie zunehmend darüber, verwendet auch als junge Erwachsene nur äußerst ungern die gesprochenen Sprache – diesen Austausch mit Worten lässt sie nur manchmal, sehr wenigen ausgewählten Personen zuteil werden.
Fynn ist seit einem Unfall vor vielen Jahren taub. Was ihn allerdings nicht davon abhält, mit Begeisterung Musik zu machen – gute Musik sogar! Während Rheyes dauerskeptisch ist, eher in sich gekehrt ist und bei Veränderungen zur Panik neigt, verkörpert Fynn das ganze Gegenteil. Sein Motto könnte lauten „Fire away! Immer raus mit der Sprache, es gibt kein Problem, das man nicht lösen könnte!“ Weiterlesen

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*+* Abir Mukherjee: „Ein notwendiges Übel“ *+*

Als in Kalkutta ein heimtückischer Mord am Thronfolger von Sambalpur verübt wird, bekommen es Sam Wyndham und sein loyaler Kollege Surrender-not Banerjee mit einem vertrackten Fall zu tun. Die Ermittlungen führen die beiden schnell direkt nach Sambalpur. Ebenso außergewöhnlich wie die Umstände des Verbrechens sind die Zustände und Gepflogenheiten in dem unabhängigen Fürstenstaat Indiens. So müssen die beiden Ermittler mit viel Fingerspitzengefühl und Besonnenheit die Aufklärung des Falles aufnehmen und erleben auf dem Weg zur Wahrheit so manche Überraschung und interessante Erkenntnisse. Weiterlesen

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*+* Ulrike Hartmann: „Liebe geht durch den Garten“ *+*

Anna ist gefrustet. Ihr ist die Kreativität abhanden gekommen, und die ist unabdingbar in ihrem Beruf als Illustratorin. Zudem nerven sie ihre beiden kleinen Söhne. Anna lebt vom Vater der beiden getrennt also ist sie erziehungstechnisch gesehen fast dauerhaft im Bereitschaftsdienst. Dazu kommt noch das stetige Chaos in der muffigen Stadtwohnung. Ist es also ein Wunder, dass die überlastete Frau sofort Feuer fängt, als sie von einer freien Parzelle in der nahen Kleingartenanlage erfährt? Ich konnte ihre Begeisterung sehr gut nachvollziehen! Weiterlesen

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*+* Grätz/ Kupfer: „Die fabelhafte Welt der Ameisen“ *+*

Christina Grätz hat einen außergewöhnlichen Beruf, sie ist Ameisenumsiedlerin. Wer sich fragt, warum man denn Ameisen umsiedeln muss, hat den gleichen Gedanken wie ich, als ich den Untertitel dieses Buches gelesen habe.

Die Autorin erklärt, warum – beispielsweise aus Artenschutzgründen bei Bauvorhaben – und wie – äußerst mühselig, kraft- und zeitaufwendig – man die kleinen Krabbler umsiedelt, streicht dabei anschaulich die Verschiedenheit der unterschiedlichen Ameisenarten heraus. Und das so enthusiastisch und mit viel Warmherzigkeit und Wohlwollen diesen Insekten gegenüber, dass sie mich selbst ein Stück weit von ihrer Begeisterung und Überzeugung angesteckt hat. Weiterlesen

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