*+* Irve fragt…. Ivo Pala *+*

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Lieber Ivo,

vor zwei Jahren hatte ich schonmal das Vergnügen, dich interviewen zu dürfen. Umso mehr freut es mich, dass du dich erneut meinen Fragen für die Rubrik „Irve fragt…“ stellen möchtest! Wer unser erstes Interview noch nicht kennt, oder noch einmal hineinlesen mag, sehr gerne (Link)!
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*+* C.R.Neilson: „Das Walmesser“ (Hörbuch) *+*

Warum verlässt John Callum Glasgow und begibt sich Hals über Kopf in die unberührte Natur der Faröer Inseln? Er kennt dort niemanden und hat auch keine Arbeitsstelle im Gepäck. Ist er auf der Flucht? Hat er ein Verbrechen begangen oder anderen Dreck am Stecken?

Der Hörer ist diesbezüglich ebenso unwissend wie die männliche Hauptfigur selbst. John kann sich an nichts erinnern. Leidet er unter Amnesie, hat er schlimme Ereignisse erlebt und erfolgreich verdrängt? Oder kann er sich an nichts erinnern, weil einfach nichts passiert ist? Aber warum suchen ihn dann immer wieder diese undurchsichtigen Albträume auf? Weiterlesen

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*+* #Wasliestirve im Juni – Ihr habt die Wahl *+* #Neuzugänge *+*

Nachdem im letzten Monat meine Spontanaktion so gut angenommen wurde – ihr durftet für meinen Lesestoff im Mai voten – frage ich euch nun, welche Bücher aus meiner Buch-Elf ich im Juni lesen soll.
Ich zeige euch gleich die sieben Neuzugänge der letzten Wochen und ergänze mit Büchern des SuB, um auf die „Elf“ aufzufüllen. Mit den Inhaltsangaben und einem Link zur Verlagsseite stelle ich euch die verschiedenen Titel von oben nach unten vor.

Schreibt mir einfach per Kommentar, welches Buch euer persönlicher Favorit wäre, was ihr als Erstes lesen würdet. Alle Meinungen und Empfehlungen, die ich bis zum 30.Mai 2017 (Dienstag) bekomme, nehmen an der Auswertung teil. Die drei Erstplatzierten werde ich auf jeden Fall im Juni lesen, danach entscheide ich flexibel, je nach Lust und Laune.
Es gibt zwar für euch Voter nichts zu gewinnen, aber vielleicht habt ihr ja trotzdem auch dieses Mal wieder Spaß an der Aktion!

 

Voilá, das ist die aktuelle Buch-Elf

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*+* Gewinne einen von fünf Australien-Krimis aus der Daryl-Simmons-Reihe von Alex Winter (Verlosung) *+*

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Heute freue ich mich sehr, euch meine Lieblings-Krimireihe aus dem fernen Australien mit dieser Verlosung näher bringen zu können.

Seit seinem ersten Fall bin ich dem Charme von Daryl Simmons verfallen. Er ist ein Busch-Cop im dünn besiedelten Outback des Kontinents. In allen Teilen der Krimi-Serie finden die verbliebenen Aborigines Australiens, die Nachkommen der weißen Eindringlinge sowie die intensive und noch unverfälschte Natur zu fesselnden Aufgaben für den Buschpolizisten zusammen.
Spannende Fälle, interessante Beziehungsgeflechte der verschiedenen Menschengruppen untereinander und tiefe Einblicke in die Traditionen und Lebensinhalte der Aborigines vor der unglaublichen, atemberaubenden Kulisse des Landes haben mir bereits sieben einmalige Lese-Ausflüge nach Australien beschert. Weiterlesen

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*+* Kinderreporter fragen…. Sabine Städing (#LBM17) *+*

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Liebe Frau Städing,

wir sind Jan und Finn und freuen uns sehr, Sie auf der Buchmesse interviewen und zu Ihrem aktuellen Buch „Johnny Sinclair – Beruf Geisterjäger“ befragen zu dürfen!
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Bücher zu schreiben?
Wollten Sie schon immer Autorin werden?

Ja, das war ein großer Traum von mir. Ich wollte schon immer gerne Bücher schreiben. Angefangen hat es allerdings eher mit Geschichten-Ball. Wir haben einen Ball an die Wand geworfen und dabei eine Geschichte erzählt. Ist der Ball runtergefallen, kam ein anderes Kind an die Reihe, das dann die Geschichte weitererzählt hat. Das war gutes Training für die Fantasie. Mein Traum war immer, Autorin zu werden. Aber wie viele Autoren habe ich zuerst etwas anderes gemacht. Erst später, als meine Kinder ein bisschen größer waren, habe ich tatsächlich angefangen, Bücher zu schreiben.

Seit wann schreiben Sie Kinder- und Jugendbücher?
Schreiben sie auch Bücher für Erwachsene?

Ich schreibe jetzt seit 6 Jahren Kinderbücher – und ich mache das sehr, sehr gerne. Ich finde, es ist unheimlich wichtig, Kinder ans Lesen zu bringen. Aus Kindern, die gerne lesen, werden lesende Erwachsene. Und die Lieblingsgeschichten aus unserer Kindheit begleiten uns oft ein Leben lang.
Für Erwachsene habe ich noch kein Buch geschrieben. – Und im Moment reizt mich das auch nicht.

Welches war ihr Lieblingsfach in der Schule?
Deutsch, weil man da Geschichten erzählen kann?

Ich mochte Deutsch gerne, das stimmt. Ich habe aber auch gerne Sport und andere Sachen gemacht. Also, Mathe war nicht so mein Ding.

Hat es einen besonderen Grund, warum der Totenschädel Erasmus von Rothenburg heißt, oder mögen sie den Namen einfach nur gerne?

Einen besonderen Grund dafür gibt es nicht, aber es gab einen „Erasmus von Rotterdam“, dessen Name mir irgendwie im Kopf herumspukte. Der war ein angesehener niederländischer Gelehrter. Und weil mir sein Name gefiel und der Schädel im Buch manchmal auch sehr weise ist, dachte ich, na gut, dann soll er „Erasmus von Rothenburg“ heißen.

Haben sie schon mal einen echten Totenschädel gesehen und wenn ja, war er auch tätowiert?
Gibt es überhaupt tätowierte Totenschädel?

Einen echten Totenschädel habe ich mal in einem Museum gesehen. Ich komme aus Hamburg und dort gab es den Seeräuber Klaus Störtebeker. Man hat seinen Schädel im Museum für Hamburgische Geschichte ausgestellt. Und den habe ich gesehen, er war aber nicht tätowiert.
Grundsätzlich bestünde aber die Möglichkeit einen Schädel zu tätowieren.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dass es in dem Buch Geister geben muss? Johnny könnte ja auch andere Abenteuer erleben!
Und warum spielt die Geschichte in Schottland?
Mögen sie Schottland?

Ich mag Schottland, ja! Aber das hat nichts damit zu tun, dass aus Johnny ein Geisterjäger geworden ist. Die Idee dazu kam vom Verlag. In dessen Programm gibt es seit vielen Jahren eine sehr erfolgreiche Romanheftserie, deren Held ein berühmter Geisterjäger ist. Er heißt John Sinclair und ist Oberinspektor bei Scotland Yard. Vom Verlag kam dann die Idee, ihm einen kleinen Geisterjäger zur Seite zu stellen. Einfach, um eine Gruselgeschichte für Kinder anzubieten. Wir sind dann sehr schnell auf den Namen Johnny Sinclair gekommen. Und weil Inspektor John Sinclair aus Schottland kommt und die beiden irgendwie miteinander verwandt sind, spielt die Geschichte eben in Schottland..

Wieso kann Erasmus eigentlich sprechen?
Und warum ist er so schlau?

Er kann sprechen, weil er nicht nur ein Totenschädel ist, sondern gleichzeitig Magier und Alchemist.
Früher hat er an einer Formel für das ewige Leben geforscht. Er ist also, genau wie Erasmus von Rotterdam, ein Gelehrter. Und irgendwie müssen seine Forschungen ja erfolgreich gewesen sein, sonst wäre er jetzt sicher nicht mehr lebendig.

Und wie schafft er es, die Seiten umzublättern?

Tut er das denn? Lässt er nicht immer Johnny die Seiten umblättern? (Anmerkung der Kinderreporter: Wir meinen, Erasmus ist auch ab und zu alleine in der Bibliothek und liest dort.) Ich weiß, dass er durch sein magisches Mondsteinauge die Kraft hat Dinge zu bewegen. Gut möglich, dass er damit auch die Seiten umblättert.

Meine Klasse hat neulich Schottland im Englischuntericht durchgenommen, und manches kam mir dadurch bekannt vor, z.B, dass die Schotten Kilts tragen, oder dass es Highland Games gibt. Aber viele Kinder wissen das bestimmt noch nicht und so ist das Buch ein bisschen lehrreich. Das finde ich gut. Haben Sie das extra gemacht, weil Sie wollen, dass Kinder in Ihrem Buch etwas lernen?

Ich habe es eingebaut, weil ich finde, dass gewisse Begriffe einfach zu Schottland dazugehören. Den Schottenrock, den kennen die meisten. Aber wenn Kinder dann durch das Buch lernen, dass der Schottenrock eigentlich Kilt heißt, und dass man die verschiedenen schottischen Clans an den unterschiedlichen Farben ihrer Kilts erkennt, dann freut mich das. Und als Leser ist es doch auch toll, wenn man nach dem Lesen eines Buches ein bisschen schlauer ist als vorher.

Am Schluss des Buches scheint es, als ob Johnny einen Auftrag bekommt – haben Sie schon Ideen für ein paar weitere Bände?

Ja, auf jeden Fall! Johnny Sinclair soll ja eine Serie werden. Und das Ende, an dem er einen ersten Auftrag bekommt, wird ziemlich sicher der Einstieg ins nächste Buch, das wahrscheinlich im Frühjahr 2018 erscheinen wird.

Haben Sie Kinder – und wenn ja, wie hat denen das Buch gefallen?

Ja, ich habe Kinder, aber die sind schon groß. Meine Tochter hat das Manuskript als Erste gelesen und es hat ihr sehr gut gefallen. Sie guckt auch immer ein bisschen nach Fehlern, die mir vielleicht durchgegangen sind, bevor ich das Buch ins Lektorat gebe. Mein Sohn liest meine Geschichten meistens als fertiges Buch. Johnny Sinclair hat er jetzt gerade zur Hälfte durch, und bisher gefällt es ihm sehr gut.

Ich fand das Buch richtig gut, aber Petronella Apfelmus gefällt mir auch sehr! Gibt es davon auch bald einen neuen Teil?

Von Petronella wird es im Herbst ein neues Abenteuer geben. Ich habe das Manuskript bereits abgegeben. Wem das zu lange dauert, der kann sich an den Petronella Erstleser wagen. Er heißt: „Überraschungsfest für Lucius“ und ist im April erschienen. – Der Text darin ist etwas leichter zu lesen und es gibt viele schöne und farbige Bilder von Sabine Büchner.

Welches ist ihr Lieblingsbuch?

Ach, Lieblingsbücher habe ich eigentlich viele. Meine Lieblingsautorin ist Astrid Lindgren. Ich finde, sie schreibt ganz wunderschön. Man hat sofort Bilder vor Augen, und kann das was sie beschreibt förmlich riechen und schmecken.

Das war unser Interview! Vielen Dank!!

Ich bedanke mich auch ganz herzlich. Vielen Dank, dass ihr da wart und euch die Fragen ausgedacht habt.

 

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*+* „Was glaubt ihr denn?“ (Lesung bei den Ruhrfestspielen) *+*

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Edgar Selge und sein Sohn Jakob Walser betreten die Bühne. Jeder setzt sich an seinen Pult.

Was glaubt ihr denn, wer wir sind?“, so beginnt Jakob Walser den Vortrag. Noch während ich mir denke, dass dies mal eine ganz andere Art der Vorstellung ist, begreife ich, dass die Lesung ohne jegliches Vorgeplänkel begonnen hat.

Was glaubt ihr denn, wer wir sind?“, das werden Vater und Sohn noch häufiger fragen, denn so lautet der Text der literarischen Vorlage der heutigen Lesung im Rahmen der Recklinghäuser Ruhrfestspiele. Weiterlesen

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*+* Elena Ferrante: „Meine geniale Freundin“ (Hörbuch) *+*

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Elena bekommt einen Anruf vom Sohn ihrer einst besten Freundin Lila. Er ist in großer Sorge um seine Mutter, die plötzlich unauffindbar ist. Sie scheint aus freien Stücken verschwunden zu sein. Aber warum? Und wohin?

Dieses Ereignis scheint eine Katalysatorfunktion auf die ältere Dame zu haben. Erinnerungen brechen sich bahn, Elena ist plötzlich wieder jung und taucht rückblickend mit einer unglaublichen Intensität in ihre Kindheit und Jugend ein. So erfährt ihr Publikum alles über ihre sehr spezielle Freundschaft, die sie mit Lila verband. Weiterlesen

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