*+* Patricia Koelle: „Wenn die Wellen leuchten“ *+*

wenn-die-wellen-leuchtenEs gelingt selten einem Roman, mich ausnahmslos von der ersten bis zur letzten Seite zu begeistern. Patricia Koelle hat es mit „Wenn die Wellen leuchten“ geschafft – mal wieder!

Rhea ist schon von Kleinauf tief mit der Nordsee und „ihrer“ Insel, Amrum, verbunden. Die Natur ist ihr Freund, das Meer, die Tiere, aber nur wenige der Menschen. Rhea ist ein Außenseiter, aber es macht ihr nichts aus, dass sie von den anderen Kindern meist schief angeguckt oder gar gehänselt wird. Sie hat alles, was sie braucht, ruht tief in sich selbst. Kraft geben ihr dabei die wenigen Menschen, die ihr wirklich etwas bedeuten, und die Natur, als ein Bestandteil derer ich diese Hauptperson des Romans oft empfand. Weiterlesen

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*+* Sebastian Fitzek: „Das Paket“ *+*

Im Prolog lernen wir Emma kennen, ein kleines Mädchen, das mit seinem Elternhaus leider wenig Glück hat.
Ihre Ängste werden nicht ernst genommen, und so schafft sie sich einen imaginären Freund, der immer für sie da ist, ihr beisteht und sie schützt. Einmal jedoch, da wurde dieser Freund jedoch lebendig – oder dachte Emma das nur in ihrer grenzenlosen Kreativität und Phantasie? Ich glaubte ihrer Wahrnehmung. Schließlich hatte sie ihren unsichtbaren Freund ersonnen, um sich an ihm zu wärmen und zu stützen und nicht, um auch von ihm Schaden zugefügt zu bekommen. Aber ich bin nur Laie – und war sehr gespannt, ob und wie sich dieses Erlebnis aus der Kindheit erklären lassen würde.

Es hat auf jeden Fall Spuren bei Emma hinterlassen. Weiterlesen

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*+* Melinda Salisbury: „The Sleeping Prince – Tödlicher Fluch“ *+*

„Das ist das Problem, wenn man Dinge weiß: Man kann sie nicht mehr aus dem Bewusstsein vertreiben. Hat man sie einmal angeschaut oder sie laut ausgesprochen, werden sie Wirklichkeit.“

Die Legende des Schlafenden Prinzen beruht auf der Wahrheit, nicht auf Fiktion. Jedoch liegt diese Wahrheit so lange zurück, dass kaum jemand mehr ihren wirklichen Ursprung kennt und die unbequeme Wahrheit längst einer kreativen Phantasie Platz gemacht hat. Aber damit ist nun Schluss! Der Fluch des Schlafenden Prinzes ist gebrochen und er kehrt zurück, und wie. Er will sein Reich zurück und unterdückt es mit einem atemberaubenden Tempo. Das Volk ist zwar verängstigt, aber dennoch nicht bereit, sich kampflos zu ergeben. Eine von ihnen ist die Herbalistin Errin, die neben dem drohenden Krieg noch ein ganz anderes Problem hat. Weiterlesen

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*+* Ruth Hogan: „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ *+*

Mit ihrem Erstling ist Ruth Hogan ein großartiger Roman gelungen, der mich schon mit den ersten Sätzen begeisterte und fesselte.
Dieses ist an sich noch nicht so besonders, aber diese Faszination stetig bis zum Schluss anwachsen zu lassen, ebenso meine Verbundenheit mit den Charakteren, schon. Sehr selten lese ich ein Buch, das mich ohne den kleinsten Abstrich für sich gewinnen kann, das mich auf derart liebens- und lesenswerte Art und Weise unterhält, sich in mein Innerstes gräbt, die Charaktere im Herzen bewahren lässt, obwohl sie rein fiktiv sind. Noch seltener lese ich Bücher ein zweites Mal, bin mir bei „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ jedoch sicher, dass dieser Roman eines der Sternstundenbücher ist, denen dieser Ritterschlag zuteil werden wird. Weiterlesen

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*+* Ben Aaronovitch: „Der Galgen von Tyburn“ *+*

Meistens klappt bei mir der Seiteneinstieg bei Buchreihen richtig gut – meistens, nicht immer.
Schon lange bin ich immer wieder um die Bücher von Ben Aaronovitch herumgeschlichen. Die Rückentexte, aber vor allem die Cover sprachen mich sehr an. Als ich diesen sechsten Teil in der Vorschau gesehen habe, wusste ich, dass es jetzt endlich Zeit für ein Buch des Autors war. Weiterlesen

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*+* Carlos Ruiz Zafón: „Das Labyrinth der Lichter (Hörbuch) *+*

Alicia Gris wird zu einem brisanten Auftrag hinzugezogen: Minister Maurizio Valls ist verschwunden.
Die unkonventionelle Ermittlerin hat schon bald eine erste Spur, der sie akribisch nachgeht und dabei – eher unbeabsichtigt – eine Vielzahl an Verbrechen der Nachkriegsjahre ausgräbt.
Die Haupthandlung trägt sich zur bleiernen Zeit des Franco-Regimes zu. So düster und unnachgiebig die historische Kulisse dem Roman einen Rahmen gibt, von einer ebensolchen dunklen, deprimierenden und hoffnungslosen Stimmung wird die gesamte Geschichte getragen. Vor allem die teils detaillierte Beschreibung von Unterdrückung, Gewalt und Folter zeichnen ein abschreckendes Bild in düsteren Grautönen vor des Hörers innerem Auge. Weiterlesen

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*+* Shari Lapena: „The Couple Next Door“ *+*

Schon alleine der Gedanke, sein Baby lediglich in Gesellschaft eines Babyfons zuhause zurücklassen, während man selbst nebenan einen netten Abend bei den Nachbarn verbringt, hat mir – vor allem, seit ich Kinder habe – immer die Nackenhaare aufstellen lassen. Auch Anne ist nicht wohl dabei, aber ihr Mann Marco überredet sie, es trotzdem zu tun. Schließlich wolle die Gastgeberin kein Baby beim gemütlichen Abend dabei haben und außerdem sei das bereits erwähnte Babyfon ja eingeschaltet. Und wenn alle halbe Stunde mal jemand nach der Kleinen schaue, könne doch nun wirklich nichts passieren. Ein bisschen blauäugig gedacht, wie wir ganz schnell erfahren werden, oder? Weiterlesen

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