*+* B.C. Schiller: „Familienblut“ (Mallorca Crime) *+*

Umweltschutz ist eine tolle Sache. So haben sich die beiden jungen Frauen Catalina und Nala dem Öko-Investor Mats Sandberg mit Begeisterung angeschlossen, um gemeinsam der guten Sache zu dienen. Aber ist seine weiße Weste wirklich so rein, wie er es überzeugend allen weismacht? Dinge, die zu schön sind, um wahr zu sein, lassen mich immer stutzen. Ebenso zweifelhaft ist Catalina, die Wahrheitsliebende, gewesen, und nachdem sie auf Unterlagen gestoßen ist, die auf eine weitreichende Verschwörung hinweisen, ist sie plötzlich spurlos verschwunden. Das kann doch kein Zufall sein, oder? Hat da jemand gehörig Dreck am Stecken – und wenn ja, wer? – oder sind die vermeintlichen Beweise gar nicht echt?

Zwei Jahre später wird ihre Leiche zufällig entdeckt, als ein Wanderer in einer verlassenen Finca von einem erschossenen Mann überrascht wird. Im Zuge der Ermittlungen stoßen Ana und Lars schnell auf eine gemeinsame Spur der beiden Toten, die sie zu einer mächtigen, einflussreichen, alt eingesessenen mallorquinischen Familie führt. Ein Blick hinter die Kulissen offenbart sofort, dass hier alles andere als eitel Sonnenschein herrscht und der Haussegen gehörig schief hängt. Gelegentliche Rückblicke in die Vergangenheit untermauern diese unschöne Erkenntnis, aber ist die Familie tatsächlich derart kaputt, dass man über Leichen geht? Oder hat doch der ominöse Investor seine Hände mit im Spiel? Oder beide? Oder sollte die Wahrheit etwa ganz woanders liegen?

„Familienblut“ ist ebenso spannend wie die beiden vorherigen Teile der Mallorca Crime Reihe um Ana, die Insulanerin, die aus einem von Mallorcas Ghettos stammt – Sie ist zäh, unbeirrbar und nicht so schnell einzuschüchtern – und Lars, den deutschen Kommissar, der noch immer an seinem Schicksalsschlag zu knabbern hat. Die beiden sind ein tolles Team, ich mag sie sehr. Die Autoren haben ihnen einen überzeugenden Hintergrund gegeben, der zwar gelegentlich ins Geschehen mit hineinspielt, auch aber immer so dezent bleibt, dass der aktuelle Fall immer klar im Fokus steht.

Ich liebe die Thriller von B.C. Schiller, denn sie sind echte Pageturner. Bisher konnte ich sie beim Lesen immer nur sehr schwer unterbrechen, und das war auch hier nicht anders!
An dieser Reihe mag ich zudem sehr, dass ganz nebenbei jede Menge Inselflair eingestreut wird. Die Locations, die sich durch die Thriller ziehen, werden bildgewaltig beschrieben, und es macht Spaß, derart „nah dran“ in den Fall einzutauchen und mitzugrübeln. Auch die Figuren sind durchweg gut gelungen und ich kam nicht umhin, mein Miss Marple Gen zu aktivieren und sie alle nebst der verschiedenen, teils sehr überraschenden Entwicklungen unter die eigene gedankliche Lupe zu nehmen und selbst zu versuchen, den Fall zu lösen. Ist mir nicht wirklich gelungen, aber was soll´s? Dafür haben wir doch Ana und Lars, die machen das schon!

Nun hoffe ich auf einen weiteren Fall für die beiden Ermittler – mit einer spannenden Verbrechensjagd und viel Lokalkolorit!

Mehr über mein liebstes Hobby gibt es auf der Facebookseite „Irve liest“ und dem Instagram-Account „irveliest“ zu erfahren. Hier zeige ich zeitnah, was ich gerade höre oder lese und geben dabei gerne einen ersten Eindruck preis. Über virtuelle Besucher und freundlichen, buchigen Austausch freue ich mich dort sehr.

Inhalt
„Jede Familie hat ein dunkles Geheimnis“ In einer verlassenen Finca in der Serra de Tramuntana findet ein Wanderer einen Toten. Der Mann wurde mit einem Kopfschuss hingerichtet. Inspectora Ana Ortega und Comisario Lars Brückner übernehmen den Fall und entdecken in einer geheimen Kammer der Finca eine zweite Leiche. Wer ist dieses Mädchen, das vor zwei Jahren dort eingemauert wurde? Im Zuge ihrer Ermittlungen stoßen sie auf den deutschen Öko-Investor Mats Sandberg, der über ausgezeichnete Kontakte bis in die höchsten Kreise verfügt. Sein Wagen wurde in der Nähe des Tatorts gesehen. Hat er etwas mit den Morden zu tun? Eine weitere Spur führt zu der angesehenen mallorquinischen Familie Torres y Matell. Welches dunkle Geheimnis verbindet sie mit diesem Verbrechen? Und welche Rolle spielt dabei deren Tochter Leonora, die vor zwei Jahren Nonne wurde und ein Schweigegelübde abgelegt hat? Als auch die engagierte Umweltaktivistin Nala in das Fadenkreuz der Polizei gerät, stoßen Ana und Lars auf neue Hinweise, und eine Tragödie nimmt ihren Lauf … Dieser Thriller ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen gelesen werden.

Autoren
BARBARA und CHRISTIAN SCHILLER leben und arbeiten in Wien und auf Mallorca. Sie waren über zwanzig Jahre in der Marketing- und Werbebranche tätig. Gemeinsam schreiben sie unter dem Autorennamen B.C. Schiller packende Thriller. Sie gehören zu den erfolgreichsten Spannungsautoren im deutschsprachigen Raum und haben bisher mit ihren Thrillern über zwei Millionen Leser begeistert.
Quelle: Thalia.de

Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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