*+* Marianne Kaindl: „Nazi-Allergie“ – Der Lesekater rezensiert (Blogtour #cocokatzenkrimis)*+*

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Sehr verehrte Leserinnen,
sehr verehrte Leser,

mein Name ist Rocky, ich bin Frauchens Lesekater. Wer die Blogtour zu den #cocokatzenkrimis verfolgt, kennt mich bereits, denn ich habe vor einigen Tagen gemeinsam mit meiner Schwester Sammy ein Intermiau mit Pauli, besser bekannt als die „Lesende Samtpfote“ geführt. Pauli hat ja eine Gastrolle in „Nazi-Allergie“, diesem dritten Katzenkrimi der Reihe, ergattert, und genau um diesen Fall für Coco und ihr Team geht es am heutigen letzten Tag der Blogtour. Alle teilnehmenden Bloggerinnen veröffentlichen heute eine Rezension zum Krimi. Und bei der Verlosung kann man und frau übrigens noch bis einschließlich zum 01. Oktober mitmachen. Informationen dazu gibt es bei diesem Miez!

Mein Frauchen hatte aber eine viel bessere Idee. Weil das Intermiau so gut angekommen ist, meinte sie, solle ich als Blogkater diese ehrenvolle Aufgabe der Besprechung übernehmen. Na gut, ich nehme diese Herausforderung an und sie fällt mir nicht allzu schwer, denn ich habe sehr gerne alle drei Coco-Katzenkrimis gelesen, mitgerätselt, gefiebert, gebangt und das Team im Stillen um ihren närrischen, kätzischen Spaß beneidet. Aber wenn man liest, ist man ja fast wie live dabei – miau!

Als der erste Teil „Sechs Katzen und ein Todesfall“ auf meiner Kuscheldecke lag, war ich ja noch skeptisch. Wie sollten denn Katzen mit den Menschen kommunizieren können? Wir kluge Katzen verstehen euch ja, aber ihr Menschen uns nur äußerst selten und auch meist nur dann, wenn wir drastische Maßnahmen ergreifen. Selbst wenn wir auf kätzisch geniale Art und Weise Spuren lesen können und Ermittlungen erfolgreich beenden – wie sollten wir das mit der Beweisaufnahme hinkriegen…. Nun denn, meine Neugier war geweckt und ich ließ mein ausgedehntes Mittagsschläfchen ausfallen, schnappte mir das Buch, etwas Katzenmilch und eine Tüte meiner Lieblingsleckerlis – Der Spaß konnte beginnen!

Atemlos verfolgte ich im ersten Teil angespannt mit angehaltenem Schnurren, wie Coco & Friends ihr Frauchen vor dem Gefängnis bewahrten. Zum Glück! Ihr Frauchen ist so eine Liebe, und sie sollte hinter Gitter wandern? Das ist ja gefühlt als wenn wir Katzen unterwegs zum Tierarzt eingesperrt im Transportkorb hocken! Nein, das sollte sie nicht erleben müssen, zumal sie ganz eindeutig unschuldig war. Aber die Menschen haben das nicht erkannt….da mussten sie erst vom kätzischen Ermittlungsteam auf die Wahrheit gestoßen werden! Ich war übrigens – ganz im Einklang mit meinem Frauchen – sehr begeistert von dem Fall und seiner Verwebung mit dem supersympathischen Katzenkram! Ganz toll ist es der Autorin auch gelungen, zu erklären, wie Katz und Mensch miteinander kommunizieren können und auch wie nun diese verflixte Beweisaufnahme mit vier Pfoten funktioniert!

Am nächsten Tag verzichtete ich wieder auf meinen Mittagsschlaf, denn ich musste dringend Cocos zweiten Fall lesen. Dieses Mal geschah ein Mord während einer Feierlichkeit, die dem Thema „Venezianischer Karneval“ gewidmet war. Ja mau, is klar, verkleide dich unkenntlich und stoße die arme Dame des Hauses vom Balkon…..und du hast nichts zu befürchten, niemand wird dich erkennen. Von wegen! Wenn ihr Menschen euch so leicht von ein paar Kleidungsstücken irritieren lasst, wir Katzen haben den richtigen Riecher – immer! Und so war es nicht wirklich eine Überraschung für mich, dass die kleine Coco – sie war mir inzwischen so richtig ans Herz gewachsen…aber pssst, sagt da nicht meiner Katzilobten ;) – und ihre Freunde auch diesen Fall mit Bravour lösen würden. Die Hauptdarsteller sind auch bei „Das Vermächtnis des Hypnotiseurs“ dieselben wie im ersten Teil, allerdings hat es Nachwuchs gegeben…. Frauchen bekam Tochter Julia, Coco gleich vier Kitten – und so kätzelte es im zweiten Teil der Reihe schon etwas mehr.

Langer Maunzer, kurzer Sinn, nun komme ich endlich auf den Krimi der Blogtour zu miauen.
Hier lernte ich bedingt durch den Fall wieder ein paar Menschlein mehr kennen und denen brachte ich nicht gerade die meisten Sympathien entgegen. Also, diese Leute, die so nach Hass und angestaubt und verblendet rochen, hätten mich nicht kraulen dürfen. Ein Leckerchen hätte ich von ihnen auch nicht genommen. Und meine Intumauition war richtig. Unter diesen komischen Käuzen waren ein paar echte Menschenrassenhasser dabei. Das Ermittlerteam hat zwar einiges an Hintergrundwissen – sowohl zum Fall als auch historisch – zusammengetragen, aber ganz ehrlich? Das ist mir zu hoch. Wir Katzen auf den Straßen Deutschlands sind doch auch ein wildes Potpourri aus verschiedensten Rassen und Mischlingspfötchen. Wir sind alle gleich und schließen niemanden aus…. Wenn ich mir vorstelle, früher hätte man alle roten Kater so wie mich entsorgt, weil meine Farbe angeblich minderwertig ist, da mochte ich beim Lesen gar kein Leckerchen mehr nehmen…. oder wenn ich mir vorstelle, dass in der heutigen Zeit einige Fellnasen ihre selbige rümpfen, nur weil manche Katzen einen fremdländischen Miauzent haben, da stellten sich mir nicht nur die Nackenhaare hoch, sondern das ganze Fell. Frauchen dachte, ich hätte in die Steckdose gegriffen und nicht in die Leckerchentüte. Nein, Spaß beiseite. Überall – bei Katz und Mensch – gibt es gute und schlechte Zeitgenossen und wir dürfen uns ganz sicher nicht das Fell über die Ohren ziehen lassen. Aber andere einfach so pauschal abzulehnen oder gar hassen, einfach nur, weil jemand anders aussieht, spricht oder (fr)isst, das geht gar nicht! Jeder hat eine Chance verdient und ich war wirklich froh, dass Coco & Friends nicht nur den Fall knallhart lösten, sondern auch viele Zeichen für das Miteinander setzten. Vielleicht ist es dem einen oder anderen Leser zu katzenlastig (mir als Lesekater hat das natürlich voll in die Pfoten gespielt), vielleicht braucht ihr aber genau diese vielen entspannenden Szenen, die dem grausigen Fall ein buntes und fröhliches Gegengewicht verschaffen!

Mein Miauzit:
Wer Krimis mag, Katzen liebt und gerne aktuelle Themen literarisch verarbeitet hat, der wird von „Nazi-Allergie“ gut sowie fröhlich und etwas bedrückend zugleich unterhalten werden!

Inhalt
Der Journalist, der kurz zuvor noch mit seinem Freund Stefan zusammensaß und voller Spannung dem Treffen mit dem „Überlebenden“ entgegensah, liegt sterbend auf der Straße, und Katze Coco hört gerade noch, wie er „Grafenw…“ murmelt, dann tut er seinen letzten Atemzug. Es sieht aus, als sei es ein Unfall gewesen, aber ein Unfall kurz vor Mitternacht auf einer Nebenstraße – und da gibt es sechs Zeugen, die das schon auffällig übereinstimmend bestätigen?
„Es war Mord“, erklärt Coco dem wenig motivierten Hauptkommissar, der den Fall so schnell wie möglich vom Tisch haben möchte. Was bleibt den sechs Krimi-Katzen von Coco & Co. da anderes übrig, als auch diesmal selbst zu ermitteln?
Im dritten Coco-KatzenKrimi geht es um alte und neue Nazis, um ein Rüstungsunternehmen und um Fremdenfeindlichkeit, es geht aber auch um die drei besten Glücklichmacher, die es gibt: Katzen, Musik und die Liebe.
Doch lassen sich mit Katzen, Musik und Liebe auch Mörder dingfest machen?

Autorin
Marianne Kaindl lebt mit ihren Katzen am Bodensee, in einem 150 Jahre alten Haus mit schweren Fachwerk-Balken in der Nähe von Meersburg.
Ihre Begeisterung für die Samtpfoten nahm ihren Anfang, als 1995 eine streunende Dorfkatze ihr zwei ihrer Babys brachte. Die Kleinen fragten nicht lang, sondern nahmen einfach ihr Haus und ihr Herz in Besitz.
Marianne Kaindl studierte Germanistik, Philosophie und Buchwesen und ergänzte dies durch eine profunde Ausbildung zur Multimedia-Autorin und -Projektleiterin. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in Zeitschriften, außerdem zwei Bücher als Ghostwriterin.
Quelle: Amazon

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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8 Antworten zu *+* Marianne Kaindl: „Nazi-Allergie“ – Der Lesekater rezensiert (Blogtour #cocokatzenkrimis)*+*

  1. plueschpauli schreibt:

    Das hast du toll gemaunzt mein Katzilobter! Aber über die Sachen mit Coco müssen wir nochmal maunzkutieren!
    Trotzdem Schlabberschmatz
    Deine Pauli

  2. nilibine70 schreibt:

    Rocky, ich bin platt! Eine ganz wundervolle, kätzische Besprechung! Dafür hast Du Dir aber eine Extraportion Leckerlis verdient!

    Grüße vom Walleemann :)

    • irveliest schreibt:

      Wallee, mein Freund, ich danke dir sehr! Frauchen braucht jetzt ihren PC selbst, nachher schaue ich bei all meinen Freunden vorbei. Bin ja sooo gespannt, was ihr alle geschrieben habt!!
      Yours, Rocky

  3. karin schreibt:

    Huhu,

    ein Zuckerle gab es heute ja schon nämlich das Interview mit der Autorin…….aber das mit Rocky top es wirklich noch…ein tiefer Blick in die Schaltzentrale ….Danke…Danke…

    LG..Karin…

  4. Nicole Katharina schreibt:

    Hi Irve
    das ist ja mal irre genial! Haha :)
    Ich finde deine Katze ist ja mal toll, und der Buchtitel einfach grandios! Gerade zu unserer Zeit, die gerade aktuell los ist.
    Sei lieb gegrüßt
    Nicole

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