*+* Blogger-Kid Track fragt Andreas Collin (LBM16) *+*

Lieber Herr Collin,

ich heiße Finn und bin 9 Jahre alt und freue mich, dass ich Sie interviewen darf. Ich bin aber auch ganz aufgeregt und konnte an den letzten Abenden gar nicht gut einschlafen.
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MeSa11
Seit wann arbeiten Sie als Autor?
Vor ungefähr 10 Jahren habe ich ernsthaft angefangen, Geschichten zu schreiben.

Was ist Ihr Lieblingshobby?
Mein Lieblingshobby? Viele! Im Moment: Skateboard fahren. Ich liebe Skateboard fahren!!

Wann haben Sie Ihr erstes Buch geschrieben?
„Der Fluch des Bonawentura“ ist mein erstes Buch. Also, das erste Buch, das im Buchladen erschienen ist. Davor habe ich andere Geschichten geschrieben, zum Beispiel für Filme.

Wie kamen Sie auf die Idee, eine Abenteuergeschichte zu schreiben? Haben Sie als Kind mal einen Schatz gefunden?
Nee, leider keinen Schatz. Wahrscheinlich wäre ich dann jetzt in der Südsee und nicht auf der Leipziger Buchmesse. Aber Abenteuergeschichten habe ich immer geliebt. Wahrscheinlich habe ich deshalb selbst ein paar geschrieben.

Gibt es den Fluch des Bonawentura wirklich, oder haben Sie sich die ganze Geschichte einfach nur ausgedacht?
Das ist eine interessante Frage. Es gibt da ja diesen Herrn Waldek. Er ist vielleicht ein bisschen plemplem, aber er erklärt auch etwas sehr Richtiges. Nämlich, dass alles, was es wirklich gibt, auch eine Geschichte hat. Ohne Geschichten gäbe es nichts auf dieser Welt. Deshalb glaube ich, ja, es gibt den Fluch des Bonawentura wirklich!
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Der Fluch des Bonawentura

Warum spielt denn die Geschichte in Polen?

Das fragen mich viele und ich weiß dann nie so genau, was ich antworten soll. Vielleicht spielt die Geschichte aber dort, weil Polen ein richtiges Abenteurerland ist und weil der Schatz des Bonawentura nun mal in Polen und nicht in Timbuktu vergraben war. 🙂

Wie sind Sie auf die Namen von den drei Kindern, also Artur, Oswald und Kamila, gekommen? Oswald und Kamila habe ich davor noch nie gehört.
Nein? Oh! Oswalds vollständiger Name ist Oswald Knirps. Aber er mag seinen Familiennamen nicht. Der macht ihn so klein. Kamila ist ein polnischer Name und sie findet ihn toll – ihre Mutter hat sie übrigens immer Kamilka genannt. Artur ist ein Name, den man oft in Polen hört, vielleicht weil es ein richtiger Abenteurername ist.
Gefallen dir die Namen?

Ja 🙂

Haben Sie Kinder? Wenn ja, wie hat denen das Buch gefallen?
Ich selbst habe keine Kinder, aber ich habe 2 Neffen und 2 Nichten. Denen war das Buch fast schon zu spannend. Der Älteste hat das Buch ganz alleine gelesen, die anderen hatten etwas Angst. Sie müssen wohl noch ein bisschen warten.

Mir hat das Buch gut gefallen! Gibt es eine Fortsetzung davon?
Es gibt eine. Ich schreibe gerade daran – erinnerst du dich, dass bei dem Schatz der blaue Diamant fehlte? Der, den die französische Königin bei ihrer Hinrichtung getragen hatte. Das fand ich ganz schön seltsam. Mehr darf ich aber nicht verraten…

Haben Sie ein Lieblingstier? Wenn ja, dann welches?
Ein Lieblingstier? Hmmm….ich mag Schildkröten.
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MeSa9
.Hast du das Buch denn selbst gelesen?
Ja!

Hat es dir gefallen?
Ja!

War es nicht zu spannend?
Nein! Es war spannend, aber nicht zu spannend.

Das finde ich gut.

Gefällt dir denn der Schatz und dass die Kinder in der Südsee sind?
Ja, das finde ich gut.

Nachdem das Buch signiert ist und Autogrammkarten an die Blogger-Kids verteilt sind, ist der kleine Kinderreporter ganz glücklich 🙂

Danke für das Interview, Herr Collin! Es hat mir viel Spaß gemacht, die Fragen auszudenken!

Tracks Rezensiönchen zu „Der Fluch des Bonawentura“
Verlagsinfos zu „Der Fluch des Bonawentura“

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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2 Antworten zu *+* Blogger-Kid Track fragt Andreas Collin (LBM16) *+*

  1. Ela schreibt:

    Ein tolles Interview und Track hat das prima gemacht 🙂
    Der Autor ist richtig sympathisch – ich finde es immer wieder toll wie Menschen, die selbst keine Kinder haben, sich in die Welt der Kinder hineinversetzen können.
    Liebe Grüße,
    Ela

    • irveliest schreibt:

      Huhu Ela,
      ich fand ihn auch sehr nett, wenngleich ich gar nicht selbst beim Interview vor Ort war 😉
      Ich wundere mich auch immer wieder, wie kinderlose Menschen den Nerv der Kleinen so toll treffen können!!! Einfach super!
      Beste Grüße, Heike

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