*+* B.C. Schiller: „Böses Schweigen“ (Levi Kant 3) *+*

Levi Kant wird des Nachts ein Brief zugestellt – ein Hilferuf! Sofort wirft sich eine Menge an Fragen auf, denn das Schreiben wurde vor drei Jahren verfasst. Von einer Schauspielerin, die ebenfalls vor drei Jahren verstorben ist. Wie kann das sein? Wer hat den Brief geschickt? Niemand will den Kurier beauftragt haben. Langsam und bedächtig, wie es eben seine Art ist, geht Levi den Ermitt-lungen in diesem Cold Case nach und gerät nicht nur dienstlich tief in die Fänge der „Kartenlegerin“-Gemäldes – und in die Machenschaften eines dubiosen Clubs.

Ich fühlte mich dort ganz furchtbar. Es passierten einfach grässliche Dinge, von denen ich froh war, dass sie nur angedeutet und nicht genauer beschrieben werden. Und das alles vor den Augen der Kartenlegerin, die mir eine ebenfalls unheilvolle Lesestimmung bescherte. Die Dame auf dem Gemälde ist als Unglücksbringerin verrufen, auf dem Bild laste ein Fluch, und ich war sehr, sehr gespannt, ob die arme Tote ebenfalls auf dessen Konto ging.

Ohne es zu ahnen, hängt Rebecca, Levis Frau, durch ihren geheimnisvollen neuen Job plötzlich mittendrin im Fall und wird ihrem Mann fast zum Verhängnis, dann jedoch wendet sich das Blatt unverhofft – und mir entfuhr ein kleiner Seufzer der Erleichterung. Ich mag Levi sehr und möchte keineswegs, dass ihm jemand quer kommt, auch und vor allem nicht die eigene Frau. Aber die brenzlige Situation entwickelt sich zu einer Chance, das Verbrechen aufzuklären – und diese packen die Beteiligten am Schopf.

Eine davon ist Olivia, sie darf natürlich nicht fehlen. Der Psychiaterin, die Levi schon bei früheren Fällen hilfreich zur Seite gestanden hat, wird in diesem Band einiges abverlangt, denn nebenbei versorgt sie wie gehabt ihren dementen Vater, der jedoch in der Zwischenzeit nicht pflegeleichter geworden ist, und jagt weiterhin dem Phantom ihrer vermissten Familie nach – vor fünf Jahren war von jetzt auf gleich ihr Mann mit der kleinen Tochter verschwunden. Ob die neue Spur belastbar ist und Olivia die beiden wieder in ihre Arme schließen kann? Das müsst ihr selbst herausfinden!

Für Spannung ist definitiv gesorgt, für eine tolle, atmosphärische Stimmung ebenfalls. Denn egal, worum es gerade geht, ob um das mysteriöse Gemälde oder Levis und Rebeccas jüdischen Glauben, ob wir uns im Theater befinden, an dem die Tote ihr Engagement hatte, oder bei Olivias Vater, alles wird intensiv, plakativ und lebendig beschrieben, sodass ich permanent in die Geschichte gesogen wurde. Vor allem hat es mir jedoch das Gemälde mit seiner gigantischen Ausstrahlung angetan und während der Lektüre hoffte ich inständig, dass dessen Fluch nicht durch die Buchseiten auf den Leser würde überspringen können. Aber nun ist das Buch beendet und es geht mir so gut wie zuvor, jedoch bin ich jetzt voller Vorfreude auf den nächsten Streich aus der schiller´schen Schreibwerkstatt. Denn auch dieser Krimi war mal wieder ganz großes Kino vor dem inneren Auge.
Der Schluss hat es übrigens doppelt in sich, denn da wurde ich einmal ein kleines und einmal ein riesengroßes bisschen überrascht….

Inhalt
Können Tote Briefe schreiben? Levi Kant und Olivia Hofmann ermitteln in ihrem wohl persönlichsten Fall. Ein neuer Cold-Case-Thriller des Bestsellerteams B.C. Schiller.
»Bitte hilf mir«
Diese dramatischen Zeilen erhält Levi Kant mitten in der Nacht von einem mysteriösen Boten. Als er entdeckt, wer die Verfasserin des Briefes ist, nimmt eine grausame Geschichte ihren Lauf.
Levi stellt mit Entsetzen fest, dass die Schauspielerin Sophie Bernstein bereits vor drei Jahren brutal ermordet wurde. Ein Täter wurde nie gefasst und über ihren Tod wird geschwiegen. Zusammen mit der Psychiaterin Olivia Hofmann beginnt Levi zu ermitteln.
So beginnt für alle die Reise in eine böse Vergangenheit. Denn Olivia sucht noch immer nach ihrem Mann und ihrer Tochter Juli, die vor Jahren verschwanden. Eine neue Spur führt sie zu einem Priester, der die Wahrheit über das Verschwinden ihrer Familie weiß, aber sein Schweigen nicht brechen darf …

Autoren
B.C.Schiller sind Barbara und Christian Schiller. Sie gehören zu den erfolgreichsten Spannungsautoren im deutschsprachigen Raum und ihre Thriller haben bereits mehr als 1.500.000 Leser begeistert. Bisher haben sie vierundzwanzig Thriller veröffentlicht.
Quelle: Amazon

Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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