*+* Inspirationen für die Wunschliste *+* Neuerscheinungen im Januar 2019 *+*


Es ist soweit, ich habe mich durch einen ordentlichen Wust an buchigen Neuerscheinungen gewühlt und alles, was mich überdurchschnittlich anspricht, notiert. Der Januar ist zwar schon halb vorbei, aber trotzdem möchte ich euch die Titel der Neuerscheinungen vorstellen, die es in diesem Monat auf meine Inspirationsliste geschafft haben. Lesen oder hören werde ich allerdings – dem SuB sei Dank – nur sehr wenig aus dieser Auswahl. Diese Titel sind fett und kursiv markiert.

Auf welche Neuerscheinungen in diesem Monat freut ihr euch ganz besonders? Oder sind sie schon erschienen und ihr habt euch schon die ersten neuen (Hör-)Bücher einverleibt?

Wie auch immer, mit buchigen Grüßen stelle ich euch nun meine Januar-Auswahl vor.

Alex Lake: „Wovon du nichts ahnst“
(ET 04.01.2019 bei Harper Collins)

Als die Ärztin Sarah Havenant von einer alten Freundin kontaktiert und gefragt wird, welches ihr richtiges Facebook-Profil sei, geht sie dem nach. Und tatsächlich findet Sarah zwei Profile mit ihrem Namen: eines hat sie selbst angelegt, das andere hat sie noch nie gesehen. Und doch findet sie dort private Fotos von sich und ihrer Familie. Fotos, die im Inneren ihres Hauses gemacht werden.
Als sie es ihrem Mann zeigen will, ist das fremde Profil gelöscht – doch ihr Leben nicht mehr ihr eigenes …


Peter Cawdron: „Habitat“ (ET 14.01.2019 bei heyne)

Die Menschheit hat ihren Fuß auf den Mars gesetzt. Die neue Habitatsiedlung „Endeavor“ wird als Triumph des menschlichen Forscherdrangs gefeiert.
Einhundertzwanzig Wissenschaftler, Techniker und Astronauten arbeiten hier.
Sie sind auf alle Eventualitäten vorbereitet – nur nicht darauf, dass plötzlich die Funksignale von der Erde verstummen. Gefangen auf dem Mars, können die Kolonisten über die Katastrophe, die auf ihrem Heimatplaneten passiert sein mag, nur rätseln. Und hoffen, dass sie hier überleben …


Ali Sparkes: „Die Nachtflüsterer“ (ET 28.01.2019 bei Hanser)

Tier-Fantasy, Action und Höchstspannung – der Auftakt einer neuen mitreißenden Reihe! Es ist 1:34 Uhr in der Nacht. Alle Welt schläft. Bis auf Elena, Matt und Tima. Sie wissen nicht, warum sie jede Nacht um diese Zeit aufwachen, und sie können nichts dagegen tun. Doch nach und nach offenbaren sich ihnen besondere Gaben: Sie sind Nachtflüsterer und können die Sprache der Tiere verstehen. Tima kann mit Insekten kommunizieren, auf Matt reagieren vor allem Vögel, und Elena schließt Freundschaft mit einem Fuchs. Die Verständigung mit den Tieren wird zum Schlüssel im Kampf gegen eine unheilvolle Macht, die die gesamte Stadt in den Abgrund zu stürzen droht. Gelingt es Elena, Matt und Tima, die tödliche Bedrohung aufzuhalten?


Nina Weger: „Als mein Bruder ein Wal wurde“ (Oetinger Verlag)

„Manchmal, wenn ich abends im Bett lag, stellte ich mir vor, dass Julius wie ein riesiger Wal durch die Tiefen des Ozeans glitt.“Darf man über das Leben eines anderen bestimmen? Und woher soll man wissen, was richtig oder falsch ist, wenn man ihn nicht fragen kann? Belas großer Bruder Julius liegt im Wachkoma, die Familie soll eine Entscheidung treffen und steht kurz davor, auseinanderzubrechen. Und jetzt? Belas Freundin Martha würde zum Papst fahren. Der muss schließlich wissen, was in so einem Fall zu tun ist … Heimlich schlachten sie ihre Sparschweine, klauen eine Kreditkarte und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise nach Rom, um eine Antwort zu finden und Belas Familie zu retten.
Einfühlsam und einzigartig – ein wunderbares Buch über das Leben.


Lars Mytting: „Die Glocke im See“ (ET 14.01. im Insel Verlag)

Norwegen im Jahr 1880, in einem dunklen und abgeschiedenen Tal: Die junge, wissbegierige Astrid ist anders als die übrigen Mädchen im Dorf. Sie träumt von einem Leben, das aus mehr besteht als Heiraten, Kinderkriegen und am Ende bei der Feldarbeit Sterben. Sehnt sie sich nach einem Leben mit dem jungen Pastor Kai Schweigaard? Oder entscheidet sie sich für das Neue, Unberechenbare?
Kai Schweigaard hat soeben die kleine Pfarrei mit der 700 Jahre alten Stabkirche in Butangen übernommen. Die würde er gerne abreißen und durch eine modernere, größere Kirche ersetzen. Er hat auch schon Kontakt zur Kunstakademie in Dresden aufgenommen, die ihren begabten Architekturstudenten Gerhard Schönauer schickt, der den Abtransport der Kirche nach Dresden und den Aufbau dort überwachen soll. Astrid rebelliert, denn mit der Kirche würden auch die beiden Glocken verschwinden, die einer ihrer Vorfahren einst der Kirche gestiftet hat. Man sagt ihnen übernatürliche Kräfte nach und dass sie von selbst läuten, wenn ein Unglück bevorsteht.
Astrid verliebt sich in diesen Gerhard. Er ist so anders als die jungen Männer in Butangen. Modern, weltoffen, elegant. Astrid muss sich entscheiden. Wählt sie die Heimat und den Pfarrer oder den Aufbruch in eine ungewisse Zukunft in Deutschland. Da hört sie auf einmal die Glocken läuten …


Katy Mahood: „Die Wege, die wir kreuzen“ (ET 11.01.2019 bei Droemer Knaur)

Die Geschichte zweier Paare über drei Jahrzehnte und ein hochemotionaler Roman im Hardcover über Beziehungen für die Leser von „Zwei an einem Tag“ – Familiengeschichte und Generationenroman
Zwei Paare, drei Jahrzehnte: Immer wieder kreuzen sich in diesem Roman von Katy Mahood die Lebenswege von John und Stella mit denen von Charlie und Beth in den Straßen Londons, wo der Puls der Welt schlägt. Obwohl sie es nicht wissen, sich nicht einmal kennen, werden diese Begegnungen nicht ohne Folgen bleiben. Während manche Pläne gelingen und andere scheitern, während die Liebe sich wandelt, schwindet oder um so stärker zurückkehrt, zieht das Leben seine Kreise um die vier und ihre Kinder.
Und immer bleibt die Frage, wie wir wurden, wer wir sind – und wie selbst scheinbar unbedeutende zufällige Begegnungen unser Leben und unsere Beziehungen beeinflussen.


Kenah Cusanit: „Babel“ (ET 28.01.2019 im Hanser Verlag)

Ein deutscher Archäologe und eine biblische Aufgabe – die Ausgrabung Babylons
1913, unweit von Bagdad. Der Archäologe Robert Koldewey leidet ohnehin schon genug unter den Ansichten seines Assistenten Buddensieg, nun quält ihn auch noch eine Blinddarmentzündung. Die Probleme sind menschlich, doch seine Aufgabe ist biblisch: die Ausgrabung Babylons. Zwischen Orient und Okzident bahnt sich gerade ein Umbruch an, der die Welt bis in unsere Gegenwart hinein erschüttern wird. Wie ein Getriebener dokumentiert Koldewey deshalb die mesopotamischen Schätze am Euphrat; Stein für Stein legt er die Wiege der Zivilisation frei – und das Fundament des Abendlandes. Kenah Cusanits erster Roman ist Abenteuer- und Zeitgeschichte zugleich – klangvoll, hinreißend, klug.


Alois Prinz: „I have a dream“ (ET 15.01.2019 bei Thienemann-Esslinger)

Martin Luther King gilt weltweit als Ikone im Kampf für die Rechte der afroamerikanischen Bevölkerung. Friedlich kämpfte er gegen Ungerechtigkeiten und protestierte scharf gegen Krieg und Gewalt. Dafür wurde er immer wieder bedroht. Doch das hinderte ihn nicht daran, unbeirrbar seinen Traum zu verfolgen, bis er mitten in seinem Freiheitskampf 1968 heimtückisch ermordet wurde.
Alois Prinz begibt sich auf die Spuren dieses ungewöhnlichen Mannes, der für viele ein Vorbild ist – bis heute.


Arno Strobel: „Toter Schrei“ (ET 23.01.2019 im audio media Verlag)

Kommissar Max Bischoff hat Angst. Um seine Schwester Kirsten, die sich bereits seit Wochen nicht mehr sicher fühlt. Ein Unbekannter beobachtet sie, weiß, wo sie sich aufhält, schickt ihr bedrohliche Nachrichten. Und dann passiert das, was Max immer gefürchtet hat. Der Unbekannte bringt Kirsten in seine Gewalt und will Max zwingen, sich selbst zu opfern. Tut er das nicht, wird Kirsten sterben. Max Bischoff findet sich in der schlimmsten Hölle wieder, die man sich vorstellen kann. Soll er sein eigenes Leben retten oder das seiner Schwester?


Linus Geschke: „Tannenstein“ (ET 31.01.2019 im dtv)

Wenn der Wanderer kommt, sterben Menschen. Elf in Tannenstein, einem abgelegenen Ort nahe der tschechischen Grenze. Ein Tankwart im Harz, eine Immobilienmaklerin aus dem Allgäu. Der Killer kommt aus dem Nichts, tötet ohne Vorwarnung und verschwindet spurlos. Der Einzige, der sich ihm in den Weg stellt, ist Alexander Born: ein Ex-Polizist mit besten Kontakten zur Russenmafia. Einst hatte der Wanderer seine Geliebte getötet, jetzt will Born Rache – und wird Teil einer Hetzjagd, die dort endet, wo alles begann: Tannenstein.
»Mehr als nur ein blutiger und sprachgewaltiger Thriller. Fast schon eine Sensation!«


Lisa Rosinsky: „Fast schon bühnenreif“ (ET 16.01.2019 bei Magellan – der Verlag mit dem Wal)

Das Drama in Cadies Familie gleicht einem Theaterstück: Aus heiterem Himmel eröffnet ihr Vater der Familie, dass er eine uneheliche Tochter hat. Zu allem Überfluss ist Elizabeth ein halbes Jahr älter als Cadie und soll nun auch noch bei ihnen leben. Schnell hängt der Haussegen schief, denn Elizabeth scheint nicht nur perfekt zu sein, sondern in jeder Hinsicht das komplette Gegenteil von Cadie. Sie hat das Gefühl, dass ihre Halbschwester sie völlig aus ihrem eigenen Leben verdrängt. Sogar ihr Schwarm interessiert sich plötzlich für die unnahbare Elizabeth. Um sich abzulenken, konzentriert Cadie sich nur noch auf ihre Hauptrolle im Schultheaterstück. Aber wird sie es auch schaffen, die Hauptrolle in ihrem Leben zurückzuerobern?


Marion Achard: „An Ende des Regenwaldes“ (ET 16.01.2019 bei Magellan – der Verlag mit dem Wal)

Daboka und ihre jüngere Schwester gehören zu einem kleinen indigenen Stamm, der friedlich in den dunkelgrünen Tiefen des Regenwaldes lebt – bis eines Tages Männer mit großen, stinkenden Maschinen kommen. Sie wollen Straßen und Ölplattformen bauen. Dafür schaffen sie ohne Skrupel alles aus dem Weg, was sie stört. Bäume, Tiere, Menschen … Daboka muss kämpfen. Um ihr Leben und für ihren Wald.
Die Geschichte eines starken Mädchens, inspiriert von einer wahren Begebenheit.


Jeffrey Archer: „Das letzte Plädoyer“ (ET 02.01.2019 im audio media Verlag)

Wenn der junge Handwerker Danny Cartwright seiner Beth den Antrag nur einen Tag früher oder später gemacht hätte, wäre er nicht verhaftet und wegen Mordes an seinem besten Freund angeklagt worden. Und wenn die vier Zeugen der Anklage ein Rechtsanwalt, ein Schauspieler, ein Aristokrat und ein Unternehmer sind, wer wird dann wohl Dannys Version der Geschichte glauben? Die Justiz kennt kein Erbarmen: Danny wird zu 22 Jahren Haft im Hochsicherheitsgefängnis verurteilt, aus dem noch nie jemand entkommen konnte. Aber die vier Zeugen unterschätzen Dannys Entschlossenheit zur Rache. Gemeinsam mit seiner Verlobten kämpft er für Gerechtigkeit, die jeden Einzelnen das Fürchten lehren wird.



Nicky Singer: „Davor und danach“ (Dressler Verlag)

Was zählt, wenn die Welt am Abgrund steht? Verändern Klimawandel und Flucht unsere Menschlichkeit? Die 14-jährige Mhairi lebt in einer Welt in der es zu viele Menschen gibt und Wasser nur noch im Norden zu finden ist. Sie besitzt zwei Dinge: einen Revolver und ihre Papiere. Ihr einziges Ziel ist es, zu überleben. Dank ihrer Papiere wird es Mhairi bis in den Norden schaffen. Hoffentlich. Doch dann trifft sie kurz vor dem Grenzpunkt einem kleinen Jungen. Ist sie bereit, alles für ihn zu riskieren?
Spannend, politisch und hochaktuell – dieser Roman von Nicky Singer ist so brisant wie die Jugendbücher „Die Wolke“ oder „Nichts“ von Janne Teller. Eine berührende Geschichte über Klimawandel, Überbevölkerung und den Umgang mit Flüchtlingen.


Krystyna Boglar: „Clementine liebt Rot“ (ET 23.01.2019 im Argon Verlag)

Das Ende der Zeit im Ferienlager rückt bedrohlich näher. Eines Abends treffen Anna, Uli und Klops im Wald ein kleines Mädchen, mutterseelenallein und verzweifelt, denn eine gewisse Clementine ist verloren gegangen. Da ist es, das ersehnte Abenteuer! Was die drei nicht wissen: Nicht nur sie machen sich auf die Suche … Am Ende durchkämmen bei strömendem Regen und Gewitter sechs Kinder, ein exzentrischer Reporter, ein durchgeknallter Maler, ein pflichtbewusster Wachtmeister, ein niesendes rotes Auto, einige müde Dorfbewohner und ein altersschwacher Hund den nächtlichen Wald. Doch wo und vor allem wer ist Clementine?


 

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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4 Antworten zu *+* Inspirationen für die Wunschliste *+* Neuerscheinungen im Januar 2019 *+*

  1. Die ersten beiden Titel auf deiner Liste springen mich direkt an 😁

  2. Liebe Heike,
    viele deiner aufgelisteten Bücher kannte ich bisher noch nicht, aber nun haben mich einige sehr neugierig gemacht. Das Buch „Davor und danach“ wird auf jeden Fall auf meine Wunschliste wandern. :)
    „Die Glocke im See“, „Am Ende des Regenwaldes“ und auch „Das letzte Plädoyer“ hören sich sehr interessant an. Danke für die Vorstellung!
    Liebe Grüße
    Nicole

    • irveliest schreibt:

      Liebe Nicole,
      es gibt wieder in allen Vorschau-Monaten so viele toll klingende Bücher. Und man kann nur einen kleinen Bruchteil davon lesen/ hören, das ist echt fies…
      Schön, dass ich für Nachwuchs auf deiner WuLi gesorgt habe. :)
      Liebe Grüße, Heike

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