*+* #Buchlights2018 *+* #Lieblingsautoren *+* #Neuentdeckungen *+*

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Die Auswahl der Highlights des vergangenen Jahres ist immer eine Aufgabe, die ich zwar wahnsinnig gerne erledige, vor der ich gleichermaßen aber auch etwas zurückschrecke.
Denn gefallen haben mir wie immer sehr viele Titel – so wussten beispielsweise vor allem meine Lieblingsautoren immer wieder mich zu begeistern -, aber um sich aus der breiten Masse herauszuheben, braucht es etwas mehr, als mein Leseherz lediglich während der Lektüre schneller schlagen zu lassen. Was mich auch nachhaltig und längerfristig bewegt, mich zum Nachdenken, manchmal sogar zum Umdenken in manchen Bereichen bewegt, erzielt da die entscheidenden Punkte. Logisch, dass es bei diesen Kriterien für das Krimi- und Thriller-Genre sehr schwer ist, auf den Top-Plätzen der fast hundertfünfzig gehörten bzw. gelesenen Bücher zu landen. Romane, die kleine Inseln bilden und mich nur kurzfristig aus dem Alltag reißen, haben es ebenfalls nicht allzu leicht.

Auch wenn meine Lieblingsautoren dadurch nur selten einen Platz in den etwas später präsentierten „Top 20“ einnehmen, bieten sie mir durchweg sehr gute, oft auch spannende Unterhaltung, und lassen mich schon immer nach dem letzten Satz auf das nächste Buch freuen. Und das ist eigentlich viel mehr wert, als mal einen „Glückstreffer“ ganz oben in den #Buchlights zu landen, oder?
Daher gilt an dieser Stelle mein Dank eben diesen Lieblingsautoren repektive deren Lieblingsreihen!
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Als da im vergangenen Jahr gewesen wären:
Alex Winter mit einem weiteren Fall für Daryl Simmons „Miss Duracks Geheimnis“ aus meiner Lieblingskrimireihe, die in und um Australien spielt
Rita Falk, die mir mit „Kaiserschmarrndrama“ einmal mehr die Lachtränen in die spannungsgeweiteten Augen trieb
B. C. Schiller, die gleich viermal mein Thrillerherz erfreuten (Mädchenschuld, Strandmädchentod, Immer wenn du tötest, Eisige Gedanken)
– ebenso oft ist dies Catherine Shepherd gelungen (Knochenschrei, Winterkalt, Nachtspiel, Der Flüstermann)
Melisa Schwermer hat mit „So kalt der Zorn“ und „Der Tod uns scheidet“ zweimal für Spannung gesorgt
– Das Krimifach beschließt Frank Goldammer mit den beiden Krimis aus seiner Nachkriegs-Reihe um Max Heller „Vergessene Seelen“ und „Roter Rabe“ (hier folgt die Rezi noch).

Tief in das Reich der Phantastik konnte ich wieder mit den beiden neuen Büchern von Kai Meyer eintauchen: „Die Krone der Sterne – Hexenmacht“ – da bin ich nun schon sehr gespannt auf den vorerst letzten und dritten Teil – und „Der Pakt der Bücher“, die vorerst letzte Geschichte aus der Welt der Bibliomantik.

Lustig wurde es wieder bei Ellen Berg, als sie wie gewohnt augenzwinkernd-sarkastisch das Leben und dessen zwischenmenschliche Abgründe beleuchtet. Mit „Wie heiß ist das denn“ und „Ich küss dich tot“ (Rezension folgt) brachte sie mich zum Lachen.

Auch meine beiden favorisierten Roman-Autorinnen haben das Können ihres Fachs unterstrichen. Gabriella Engelmann punktete bei mir mit „Eine Villa zum Verlieben“, das ist der Vorgänger von „Apfelblütenzauber“, „Strandkorbträume“ und „Dafür ist man nie zu alt“, ein etwas anderer Weihnachtskurzroman.
Patricia Koelle verzauberte mich mit dem zweiten Teil ihrer Nordsee-Trilogie „Wo die Dünen schimmern“ sowie „Der Himmel zu unseren Füßen“ – dieser Roman schaffte es sogar in meinen „Top20“!
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Bevor ich euch nun endlich erzähle, welche Bücher noch ganz oben in meiner Gunst gelandet sind, muss ich aber unbedingt noch loswerden, welche Autoren meine Neu- bzw Wiederentdeckungen des vergangenen Jahres waren.
Schon länger habe ich mit den Romanen von Maria W. Peter geliebäugelt. Im letzten Jahr hatte ich endlich vermehrt Lust, historische Romane zu lesen und habe direkt dreimal zu Büchern dieser Autorin gegriffen. Mit „Fortunas Rache“ machte ich den Anfang, das ist der Beginn der bisher dreiteiligen Invita-Reihe, die ich gerne in diesem Jahr weiterverfolgen möchte. Besonders begeistern konnte Maria W. Peter mich mit „Die Festung am Rhein“, wofür sie sehr verdient mehrfach ausgezeichnet wurde. „Die Melodie der Schatten“ (Rezension folgt) wiederum war vom Stil und dem Schauplatz her wieder ganz anders, hat mich dennoch ebenfalls gut unterhalten.

C.E. Bernard stammt aus meiner Nachbarstadt, in der wir uns bei einer Thalia-Signierstunde zum zweiten Mal begegnet sind. Das erste Mal fand bei einer „Blind Date“-Bloggerveranstaltung auf der LBM statt, auf der die Autorin so begeistert von ihrer Trilogie erzählt hat, dass sie mich glatt infiziert hat – und „Palace of GlassSilk Fire“ gefiel mir dann tatsächlich gut.

Elisabeth Herrmann ist definitiv kein Neuling auf dem buchigen Parkett, aber ich bin erst durch „Zartbittertod“ auf sie aufmerksam geworden, habe dann direkt „Die Mühle“ hinterhergeschoben und werde sicher noch mehr von ihr hören oder auch lesen.

Das Quartett der persönlichen Neuentdeckungen komplettiert eine weitere Dame, und zwar Corina Bomann, die mich schon vor einem Jahr mit dem traumhaften Roman „Winterengel“ fasziniert hat und mit der Trilogie der „Frauen vom Löwenhof“ ein ganz anderes Gebiet eingeschlagen, aber dennoch meinen Geschmack voll und ganz getroffen hat.

Nun kommen wir endlich mal zu einem Autor, und das ist definitiv ein alter Hase im Geschäft. John Grisham hat mich schon in meiner Jugend mit seinen juristischen Thrillern packen können, warum ich so lange nichts mehr von ihm gelesen habe, ist mir ein Rätsel. Dafür gab es im vergangenen Jahr sozusagen einen doppelten Grisham. Bei „Das Original“ und „Forderung“ konnte und wollte ich einfach nicht aufhören, die Geschichten haben mich dermaßen eingenommen, dass ich beide Male ganz tief in sie eingetaucht bin und am liebsten erst mit dem letzten Satzzeichen wieder in die reale Welt zurückgekehrt wäre.
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Hey, wer jetzt noch dabei ist – das ist dieses Mal aber auch wirklich ein unverschämt langer Text… – erfährt endlich, welches meine #Top20 – Buchlights des vergangenen Jahres geworden sind!!! Die Reihenfolge erfolgt alphabetisch nach den Nachnamen der Autoren. Die Titel sind mit meiner jeweiligen Buchbesprechung verlinkt, sofern es schon eine gibt.
Zur besseren Orientierung habe ich die verschiedenen Genres farbig markiert.
Krimi/ Thriller = rot –  Roman= grünFantasy = lilaJugendliteratur = blau

Vorhang auf für…….

Chloe Benjamin: „Die Unsterblichen“ (gehört)
Letitia Colombani: „Der Zopf“ 
Andreas Eschbach: „NSA“ (gehört)
Katie Fforde: „Ein Sommer am Meer“ 
Anne Freytag: „Nicht weg und nicht da“ 
Hendrik Groen: „Tanztee“ (gehört) 
Anja Jonuleit: „Das Nachtfräuleinspiel“ (gehört) 
Jasmin Jülicher: „Der Hüter – Stadt der Asche“ 
Chris Karlden: „Das Medikament
Patricia Koelle: „Der Himmel zu unseren Füßen 
Nora Luttmer: „Dunkelkinder“ 
Judith Newman: „Hey Siri, willst du mich heiraten?“ 
Celeste Ng: „Kleine Feuer überall“ (gehört) 
Karl Olsberg: „Das Kala-Experiment“ 
Jodi Picault: „Kleine große Schritte
Ursula Poznanski: „Thalamus“ (gehört) 
Oliver Pötzsch: „Der Spielmann“ 
Neal Shustermann: „SCYTHE – Die Hüter des Todes“ 
Timur Vermes: „Die Hungrigen und die Satten“ 
Kazuaki Takano: „13 Stufen“ (gehört)

Das war mein buchiger Rückblick auf das vergangene Jahr!

Auch bei Monerls bunte Welt findet ihr eine Rückschau auf das letzte Literatur-Jahr.

Wer hat noch zurückgesehen?
Lasst mir eure Links gerne in den Kommentaren da!
Welche Buchlights, Neuentdeckungen, Lieblingautoren oder andere tolle Dinge zum Weitererzählen gibt es bei euch?

Bis bald,
wir lesen uns,

die Irve

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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2 Antworten zu *+* #Buchlights2018 *+* #Lieblingsautoren *+* #Neuentdeckungen *+*

  1. monerl schreibt:

    Liebe Heike,
    ein umfassender aber seher interessanter Jahresrückblick! Mir gefällt deine Aufteilung. :-) Eine kleine Menge an Überschneidungen haben wir auch! „Scythe“ habe ich gehört und war sehr begeistert. Ich fiebere schon dem letzten Teil entgegen! „13 Stufen“ fand ich auch super. „Kleine Feuer überall“ hab ich auch geliebt. Kann dir das Debüt der Autorin „Was ich euch nicht erzählte“ auch sehr ans Herz legen. Und Jasmins Hüter-Reihe punktet bei mir auch. Werde hoffentlich bald auch Teil 2 lesen und begeistert sein. :-)

    Meine beiden Rückblicke findest du hier:
    Teil 1: Jahresrückblick Gesamt / Teil 2: Jahresrückblick Frauenliteratur
    Ich wünsche und in 2019 weiterhin viele tolle Bücher, die uns einen Jahresrückblick schwer machen, da wir die Qual der Wahl haben werden. hihi
    GlG, monerl

    • irveliest schreibt:

      Liebes Monerl, fein, dann schaue ich gleich mal bei dir vorbei. :-)
      Diese Aufteilung ist ein wenig aus der Not geboren, sonst hätte ich gefühlte Top75 vorstellen müssen….
      Ohja, auch das neue Buchjahr wird bestimmt aufregend und fruchtbar….in Kürze beginne ich mit dem Buchgestöber, hihi….
      Beste Lesegrüße, Heike

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