*+* Eva Reichl: „Tödliches Handicap“ *+*

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Nach einer Pressekonferenz wird Thomas Neuhorn, Chefinspektor des Landeskriminalamtes Oberösterreich erschossen. Ein schwerer Schlag für das Team! Die Ermittlungen laufen schnell auf Hochtouren und scheinen ebenso schnell im Sande zu verlaufen. Denn das Motiv für den Mord bleibt lange unklar. Hat Neuhorns Tod etwas mit einem möglichen Ausbau des Atomkraftwerks Temelin zu tun – was das Thema der mörderischen Pressekonferenz war -, oder stand er einem geplanten Vergnügungspark in Plesching im Weg?

Dass die Wahrheit schließlich ganz woanders liegt und diese einen wahren Rattenschwanz an Kriminalität nach sich zieht, zeichnet sich ab, als zwei tote Frauen an der Donau angeschwemmt werden….

Einmal Fahnder, immer Fahnder – das trifft auf Thomas Neuhorn zweifellos zu. Denn mit seinem Tod hat er seiner Passion längst nicht abgeschworen. Auch heroben im Himmel juckt es ihm in den Fingern, was das irdische Unrecht angeht, und so wundert es nicht wirklich, dass der Verstorbene selbst in die Ermittlungen zur Aufklärung des eigenen Todes eingreifen mag….
Auch sonst geht es im Himmel hoch her, denn es gibt einen weiteren Schlagabtausch zwischen Gut und Böse – und einem neuen Hobby wird gefröhnt, was Gabriel so manches Mal den Schweiß auf die Stirn treibt.

Auch in ihrem dritten Linz-Krimi hat Eva Reichl es geschafft, mich mit ihrem zweisträngig erzählten Kriminalroman wunderbar amüsant und spannend zugleich zu unterhalten.
Wer denkt, das Hauptaugenmerk liegt auf dem wie immer augenzwinkernd und kreativ erzählten Geschehen im Himmelreich, wird sich wundern. Denn der Kriminalfall drunten auf Erden ist alles andere als 08/15 und dient keinesfalls als Lückenfüller für die himmlischen Aktivitäten. Denn auch in Linz ist so einiges los. Zuerst wird Sollstein aus Neuhorns Team angeschossen, dann Letzterer gar getötet. Auf der Suche nach dem Wem und dem Warum durchlebt das neu ausgerichtete Team eine wahre Odyssee an Ideen, Hinweisen und Holzwegen. Dann hat der neue Gruppenleiter plötzlich immer wieder mal so ein eigentümliches Gefühl, das sich anfühlt wie ein himmlischer Fingerzeig, und ihn schließlich auf die richtige Spur führt… die leitet ihn in ein Wespennest unglaublichen Ausmaßes, dessen Ausräucherung mit einigen Überraschungen und Wenden garniert ist!

Die Charaktere sind wie gewohnt liebevoll, warmherzig, menschlich und sehr sympathisch gezeichnet – sowohl im Himmel als auf Erden – und es machte Spaß, mit ihnen gemeinsam diesen Fall von allen Seiten zu beleuchten und aufzulösen. Der Unterhaltungsfaktor wird durch den flüssigen, gefälligen und augenzwinkernden Schreibstil unterstützt. Die Bandbreite reicht von amüsant über kreativ-phantsievoll bis hin zu überraschend und spannend. Und so kann ich bereits nach „Kasparows Züge“, „Teufelspoker“ auch für den dritten Linz-Krimi eine überzeugte Empfehlung aussprechen!

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Inhalt
Das Team des Landeskriminalamtes Oberösterreich hat einen schweren Schlag zu verkraften: Chefinspektor Thomas Neuhorn wird nach einer Pressekonferenz am Linzer Landhaus erschossen. Hat sein Tod etwas mit dem Ausbau des Atomkraftwerkes Temelin zu tun? Oder wollten die Betreiber eines in Plesching geplanten Vergnügungsparkes à la Wiener Prater ihn aus dem Weg haben? Lange Zeit tappen die Ermittler im Dunkeln, bis die Leichen zweier junger Frauen, die in Niederösterreich ans Donauufer angeschwemmt werden, sie auf eine ganz neue Spur führt. Aber was – zum Teufel – hat ein Golfball mit der Sache zu tun?

Autorin
Meine Brötchen verdiene ich mir nach einer kaufmännischen Schulausbildung als Controllerin in einem oberösterreichischen Unternehmen. Nach Volksschule, Hauptschule, Polytechnischer Lehrgang und Lehre bei einem Steuerberater absolvierte ich nebenberuflich mehrere Ausbildungen im Wifi (Lohnverrechnung, Kostenrechnung, Controller, WEB-Designer, Marketing-Manager).
Im Jahr 2000 entdeckte ich die Malerei für mich und im Jahr 2003 begann ich zu schreiben. 2007 veröffentlichte ich im Verlag federfrei meinen ersten Krimi und erweiterte dieses Genre um die Kinder- und Jugendliteratur im Jahr 2012.
Quelle: Genusskrimi

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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