*+* #Wasliestirve im Juni – Ihr habt die Wahl *+* #Neuzugänge *+*

Nachdem im letzten Monat meine Spontanaktion so gut angenommen wurde – ihr durftet für meinen Lesestoff im Mai voten – frage ich euch nun, welche Bücher aus meiner Buch-Elf ich im Juni lesen soll.
Ich zeige euch gleich die sieben Neuzugänge der letzten Wochen und ergänze mit Büchern des SuB, um auf die „Elf“ aufzufüllen. Mit den Inhaltsangaben und einem Link zur Verlagsseite stelle ich euch die verschiedenen Titel von oben nach unten vor.

Schreibt mir einfach per Kommentar, welches Buch euer persönlicher Favorit wäre, was ihr als Erstes lesen würdet. Alle Meinungen und Empfehlungen, die ich bis zum 30.Mai 2017 (Dienstag) bekomme, nehmen an der Auswertung teil. Die drei Erstplatzierten werde ich auf jeden Fall im Juni lesen, danach entscheide ich flexibel, je nach Lust und Laune.
Es gibt zwar für euch Voter nichts zu gewinnen, aber vielleicht habt ihr ja trotzdem auch dieses Mal wieder Spaß an der Aktion!

 

Voilá, das ist die aktuelle Buch-Elf


Yoko Ogawa: „Der Herr der kleinen Vögel“ (SuB)

Auf dem Gelände eines ehemaligen Waisenhauses steht eine Voliere voller Vögel – Kanarienvögel, Haussperlinge und Prachtfinken, auch Papageien. Tagein, tagaus kümmert sich ein Mann um die Tiere, lauscht ihren Melodien, spricht mit ihnen. Und allein sein jüngerer Bruder ist in der Lage, seine Sprache zu verstehen. Als der Ältere stirbt, übernimmt der Jüngere die Obhut der Voliere und wird von den Kindern der Stadt fortan der »Herr der kleinen Vögel« genannt. Er lebt einsam und zurückgezogen, bis es zwei Menschen gelingt, sein Vertrauen zu gewinnen. Einer jungen Bibliothekarin, die er aus seiner Suche nach Vogelbüchern kennenlernt. Und einem alten Mann, der stets eine kleine Holzschachtel mit einer Grille bei sich trägt, um sich an ihrem Gesang zu erfreuen … Doch dann verschwindet ein Kind, und auch von dem alten Mann fehlt jede Spur, so dass der Herr der kleinen Vögel Rechenschaft über seinen Freund mit der Grille ablegen muss.
Ein zauberhaft schöner Roman, der den Leser auf eine wundersame Reise durch eine Welt voller Geheimnisse und Magie führt.
Quelle: Aufbau Verlag

 

Ben Aaronovitch: Der Galgen von Tyborn (Neuzugang)

In seinem sechsten Fall muss der fabelhafte Peter Grant
– ein verschollenes altes Buch wiederfinden
– einen verdächtigen Todesfall auf einer Party der Reichen und Schönen Londons aufklären
– versuchen, es sich dabei nicht völlig mit Lady Ty zu verderben
– vermeiden, vom Gesichtslosen ins Jenseits befördert zu werden
– sich mit einem ganzen Haufen rauflustiger Amerikaner herumschlagen, die definitiv zu viel ›24‹ gesehen haben.
Kurz: Peter bekommt die einzigartige Gelegenheit, es sich mit alten Freunden zu verderben und sich dabei jede Menge neue Feinde zu machen. Mal vorausgesetzt, er überlebt die kommende Woche.
Quelle: dtv

 

Alessandro Baricco: „Ohne Blut“ (SuB)

Auf einem einsamen Bauernhof übt eine Gruppe von Männern grausame Rache. Sie töten einen Mann, der im Krieg Schreckliches getan hat. Wie nebenbei erwischt es auch den Sohn, nur die Tochter überlebt. Zwar wird die kleine Nina von einem der Mörder entdeckt, doch er verrät sie nicht. Jahrzehnte später steht sie wieder vor ihm. Der Mann fürchtet, dass ihn sein Schicksal nun einholen wird, denn die Mittäter von damals starben allesamt eines unnatürlichen Todes. Oder gibt es eine Chance, den Bann aus Rache und Tod zu durchbrechen?
Quelle: Hoffmann und Campe

 

Tania Carver: „Morgen früh, wenn du willst“ (SuB)

Ein unauffälliges Haus in den Vororten. Innen ist es wie ein Puppenhaus. Und am Tisch scheint eine Puppe zu sitzen, in Lebensgröße, mit blonden Zöpfen und in einem rosa Kleidchen. Es ist ein Mann, blutverschmiert und tot. DI Phil Brennan ist von dem Tatort verstört und noch mehr von dem Toten. Der hatte sich den Tod gewünscht. Phil bittet seine Frau, Polizei-Profilerin Marina, um Hilfe. Jagen sie einen Einzeltäter, einen »Puppenspieler«?
Quelle: Ullstein Buchverlage

 

Megan Hunter: „Vom Ende an“ (Neuzugang)

Eine Frau, die Erzählerin, bekommt ihr erstes Kind. Gleichzeitig sucht eine gewaltige Naturkatastrophe das Land heim. Eine Flut überschwemmt weite Teile Englands, Feuer brechen aus. Die Frau und ihr Gefährte müssen mit ihrem kleinen Sohn den Ort verlassen, Zuflucht suchen, sich auf eine Insel flüchten. Die kleine Familie wird getrennt. Der Schrecken eines sich steigernden Umweltdramas und die Intimität und das Glück einer Mutter-Kind-Liebe entfalten sich parallel. Mit den Augen eines Neugeborenen wird eine Welt entdeckt, die sich zugleich womöglich zu verabschieden droht.
Lyrisch und lakonisch, durchsetzt mit Passagen, die sich wie Bibelzitate lesen, von archaischer Wucht und poetischer Zartheit, klug, komisch, dann wieder wie in Stein gemeißelt – einen solchen Text hat man lange nicht mehr zu lesen bekommen. Wie ein weibliches Gegenstück zu Cormac McCarthys „Die Straße“, gleichzeitig beklemmend wahrscheinlich und doch von geschichtsloser Wahrheit, präzise und schön – hier ist eine neue Autorin zu entdecken!
Quelle: C.H.Beck

 

Thomas Montasser: „Monsieur Jean und sein Gespür für Glück“ (Neuzugang)

Unerwartet und unfreiwillig stolpert Monsieur Jean, Concierge in einem berühmten Zürcher Luxushotel, in den Ruhestand. Er fragt sich, was er mit dem Rest seines Lebens noch anfangen soll, bis er sein kleines Notizbuch in die Hand nimmt, in das er stets diskret die Wünsche und Geheimnisse der Hotelgäste und Angestellten notiert. Zu viele Dinge, die noch nicht an ein gutes Ende geführt wurden, warten auf jemand, der dies ändern könnte: Also greift Monsieur Jean mit dem ihm eigenen Gespür für Menschen in das Schicksal jener ein, denen das besondere Talent für Glück bisher fehlte …
Quelle: Hoffmann und Campe

 

John Aldridge/ Anthony Sosinski: „Ein Fleck im Meer“ (Neuzugang)

Was ist der einzelne Mensch in den Weiten des Ozeans? Nicht mehr als ein unbedeutender winziger Fleck? Wird Anthony mich retten? Und noch viel wichtiger: Wie lange halte ich durch? Diese Fragen stellt sich der 45-jährige John Aldridge aus Montauk. Mitten in der Nacht, vierzig Kilometer vor der Küste, ist der erfahrene Hummerfischer bei rauer See über Bord gegangen – unbemerkt von seinem Freund Anthony Sosinski, mit dem er gemeinsam das kleine Fischerboot Anna Mary betreibt. Als der aufwacht und Aldriges Abwesenheit bemerkt, ist es fast zu spät. Mitten im Atlantischen Ozean kämpft Aldrige ohne Schwimmweste ums Überleben, während sein Freund, die Küstenwache und sämtliche Fischer im Nordosten der USA fieberhaft versuchen, ihn zu finden und zu retten, bevor die letzte Welle über ihm zusammenbricht. Eine dramatische Geschichte über Willensstärke und Widerstandsfähigkeit, die auf beeindruckende Art zeigt, wie es einem Menschen allen Widrigkeiten zum Trotz gelingen kann, zu überleben. Die bewegende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Männern, die alles füreinander tun würden.
Quelle: Hoffmann und Campe

 

Björn Bicker: „Was glaubt ihr denn“ (Neuzugang)

Es spricht der Chor der gläubigen Bürger. Doch kaum fängt einer an zu reden, da fällt ihm der andere schon ins Wort. Der Chor findet keine gemeinsame Sprache und doch ist es ein Chor, der ein Gegenüber kennt: die Ungläubigen. Globalisierung, Migration und der gleichzeitige Verlust religiöser Bindungen haben aus unseren Städten Orte der Vielfalt gemacht, religiöse Megacities. Aber was glauben die Menschen? Glauben sie, dass ihr Glaube Privatsache ist? Glauben die Menschen, dass ihr Glaube politisch ist? Glauben sie an die Freiheit der Andersdenkenden, an eine bessere Welt? Wie beeinflussen sie das soziale und politische Leben der Stadt? Welche Erwartungen haben die Gläubigen an Demokratie und Rechtsstaat?
Es erzählen die gläubigen und ungläubigen Bürger der Städte – der Bruder, der Sozialarbeiter, der DHL-Bote, die Lehrerin, die Journalistin. Sie erzählen Leilas Geschichte. Doch kaum endet die Erzählung des einen, beginnt die der anderen. Das soziale Leben findet eine gemeinsame Sprache – es geht um renitente Jugendliche, um soziales Engagement, um Einwanderung, um Heimat, um falsche und echte Bilder und den Traum vom wahren Leben. Was glauben die Menschen politisch? Lassen sie den anderen ihre Freiheit? Arbeiten sie für eine bessere Welt? Wie beeinflussen sie das soziale und politische Leben der Stadt?
Aus einer langen Recherche im religiösen Leben unserer Städte ist ein Text entstanden, der für die vielen Stimmen der Wirklichkeit einen analytischen wie poetischen Resonanzraum schafft.
Quelle: Verlag Antje Kunstmann

 

Kathryn Evans: „Einzig“ (Neuzugang)

Stell dir vor, dein Leben dauert nur 365 Tage.
Danach übernimmt jemand anderes dein Leben: deine Clique, deinen Freund – alles, von dem du meinst, dass es einzig und allein dir gehört …
Die sechzehnjährige Teva scheint ein vollkommen normales Mädchen zu sein. Nicht einmal ihr beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie ahnen, dass sie nicht ist, was sie vorgibt zu sein. Dass Teva sie anlügt, an jedem einzelnen Tag. Dass sie nur eine von vielen ist. Zu Hause warten ein Dutzend jüngere Versionen von ihr, für immer und ewig acht, neun oder zehn Jahre alt. Weggesperrt, nachdem sie 365 Tage lang so getan haben, als würden sie ein ganz normales Leben leben.
Teva ist nicht bereit, ihre Freiheit und ihre Freunde aufzugeben, doch ihre Zeit läuft langsam ab. Nummer Siebzehn wartet nur darauf, endlich an die Reihe zu kommen. Tee beschließt, dass es ein Ende haben muss. Sie wird kämpfen, koste es, was es wolle …
Quelle: Fischerverlage

 

M.G.Leonard: „Käferqueen“ (Neuzugang)

Darkus versteht die Welt nicht mehr! Sein Vater will zurück zu Lucretia Cutter. Dabei haben Darkus, sein Käfer Baxter und seine Freunde alles daran gesetzt, ihn aus den Fängen der durchgeknallten Fashionqueen zu befreien. Darkus weiß genau, dass mit Lucretia was nicht stimmt. Sie ist mächtig, gefährlich – und besessen von Käfern. Doch was will sie auf der Oscar-Verleihung in L.A.? Warum entwirft sie plötzlich Kleider aus Käfern? Und wieso schwebt Baxter in Lebensgefahr?
Quelle: Carlsen Verlag

 

S.E.Grove: „Weltenriss“ (SuB)

Vor hundert Jahren hat „Die Große Disruption“ die Kontinente der Erde in verschiedene Zeiten katapultiert – jetzt hat jeder Ort seine eigene Zeit.
Sophia Tims Onkel Shadrack ist ein berühmter Kartograph, der diese „Neue Welt“ bereist und neu vermisst. Doch er wurde von einer geheimnisvollen verschleierten Frau entführt, die ihn zwingen will, die Carta Major für sie zu finden, die Karte in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft festgehalten sind. Sophia muss ihren Onkel unbedingt retten. Sie begibt sich gemeinsam mit ihrem Freund Theo auf eine gefährliche Reise, durch die Zeiten der Welt.
Quelle: Fischerverlage

Kennt ihr etwas aus meiner Buch-Elf?
Was hat euch besonders gut gefallen?
Was würdet ihr nicht unbedingt empfehlen?

Ich bin gespannt, welche Bücher in der nächsten Woche auf dem Siegertreppchen eures Interesses stehen werden und danke euch vorab sehr für´s Mitmachen ❤

 

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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7 Antworten zu *+* #Wasliestirve im Juni – Ihr habt die Wahl *+* #Neuzugänge *+*

  1. Natalie Kulessa schreibt:

    Als Fan der Reihe ist es auf jeden Fall bei mir: Der Galgen von Tyburn

  2. Ulli schreibt:

    Habe selbst schon „Ein Fleck im Meer“ auf der Leseliste und bin gespannt, was Du dazu schreiben wirst.

    • irveliest schreibt:

      Liebe Ulli,
      ich freue mich auch schon sehr auf das Buch und bin gespannt, ob es unter den „Top 3“ landen wird 🙂
      Liebe Grüße, Heike

  3. Daggi schreibt:

    Ich kenne keines der von dir vorgeschlagenen Bücher, aber da auch ist schon lange um diese Reihe herumschleichen, spreche ich mich auch für Peter Grant aus.

  4. nilibine70 schreibt:

    Ich hab noch keins davon gelesen, aber mich würde als allererstes „Morgen früh, wenn Du willst“ von Tania Carver reizen 🙂

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