*+* Hilke Rosenboom: „Ein Pferd namens Milchmann“ *+*

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*+* Eine Buch-Empfehlung im Rahmen der KiJu2016BuWo! *+*

Herman entdeckt an einem frühen Morgen ein Pferd im Garten.
Er nennt es ganz spontan Milchmann und versucht, sich so gut es geht, um das Tier zu kümmern. Denn wenn man einem Pferd schon einen Namen gegeben hat, muss man es doch auch behalten, oder? Aber so gut auch immer Herman und die anderen Kinder, denen ebenfalls Pferde zugelaufen sind, sich um sie kümmern, das Gelbe vom Ei ist diese Notbeherbergung ja nun wirklich nicht. Was also tun?
Als die Pferde-Retter merken, dass die Tiere sich in großer Gefahr befinden, ist ihnen klar, dass jetzt erst recht blitzschnell eine Lösung gefunden werden muss.

Zum Glück gibt es Hilfe von ganz unerwarteter Stelle. Mit viel Tierliebe und noch mehr gutem Willen schaffen es Herman und seine Verschworenen tatsächlich, die Pferde zu retten und ihnen ein feines Heim zu verschaffen.

Was wie eine kleine, nette Geschichte wirkt, ist viel mehr. Sie zeigt, dass man oft viel mehr kann als einem zugesprochen wird. Ein Kind kann ebenso zur Bewältigung eines Problems beitragen wie ein im Altenheim abgestellter Greis. Man wächst schließlich mit seinen Aufgaben, und bei einer Herzensangelegenheit ist fast nichts unmöglich. Manchmal jedoch verschätzt man sich und bürdet sich zu viel auf. Dann darf man sich nicht scheuen, Hilfe zu suchen und sie auch anzunehmen.
Jeder hat seinen Platz in der Gesellschaft und wenn alle sich so einbringen, wie sie können und es nötig ist, kann dabei auch unmöglich Scheinendes bewältigt werden.

Die Geschichte von Herrn Milchmann zeigt Kindern auf ansprechende Weise, dass Aufgeben wirklich die letzte Option sein sollte, denn es gibt oft mehr Möglichkeiten als man denkt. Man muss sie nur suchen und annehmen.

*+* Wer wissen möchte, was mich bzw. uns buchmäßig gerade umtreibt, kann gerne in meinen Lese-Rückblicken stöbern. In diesen Wochenshows stelle ich Neuzugänge, die aktuellen Rezensionen und die Bücher, die ich derzeit lese und höre, vor. Schaut gerne mal rein  🙂 *+*

Inhalt
Eines Morgens im Mai steht Herman in der Küche und ritzt einen Ritter auf sein Butterbrot. Da hört er plötzlich, wie draußen jemand hustet: Donnerlittchen, ein Pferd mitten auf der Terrasse! Es heißt Milchmann und seine gewaltigen Lippen zittern, als wolle es gleich losheulen. Herman muss was unternehmen! Milchmann darf auf keinen Fall in die Hände der Tierfänger geraten, die nachts um Hermans Garage herumschleichen!

Autorin
wurde 1957 auf Juist geboren. Sie studierte in Kiel Linguistik und besuchte die Journalistenschule in Hamburg. 15 Jahre lang arbeitete sie als Reporterin beim »Stern«. Seit 1995 veröffentlichte sie als freie Publizistin viele Romane für Erwachsene und Kurzgeschichten für Kinder.
Quelle: Carlsen Verlag

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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