*+* Grégoire Delacourt: „Die vier Jahreszeiten des Sommers“ *+*

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Die vier Jahreszeiten des Sommers
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Kommt mit mir nach Le Touquet, an den Strand dieses romantischen nordfranzösischen Badeorts.
Am letzten Nationalfeiertag des letzten Millenniums wird dieses Dorf zum Dreh- und Angelpunkt von Liebesglück und Liebesleid vierer Paare, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Strand und Meer sind ein Traum, die Wellen erzählen von der Unendlichkeit des Lebens und der Liebe. Le Touquet hat schon viel gesehen. Die Liebe kommt, die Liebe geht – und manchmal, ja manchmal bleibt sie auch.

Der 14. Juli 1999 hat eine besondere Konstellation Amors und seiner Pfeile für den Leser in petto. Der Strand mag schon Millionen von Lieben gesehen haben, aber wir lernen diese vier Paare kennen:

„Zwei Teenager im Rausch der ersten Liebe, eine 35-Jährige auf der Suche nach einem neuen Glück, eine gelangweilte Hausfrau , die sich ins Abenteuer stürzt, und ein altes Ehepaar, das sich noch genauso liebt wie am ersten Tag. All diese Menschen begegnen sich, ohne zu wissen, dass ihre Geschichten eng miteinander verwoben sind und ihre Schicksale sich gegenseitig beeinflussen.“

Jedes Paar hat seine eigene Geschichte, jeder Liebende andere Erwartungen an das Leben und die Partnerschaft.
Die Charaktere werden im Verlauf des Romans immer differenzierter gezeichnet und dem Leser sehr nahe gebracht. Man versteht sie, kann ihre Emotionen nachvollziehen und ich bin mir sicher, dass sich jeder Leser, jede Leserin mit einer der Figuren besonders gut identifizieren kann, oder sich ihr besonders nahe fühlt – was eine ungeheure Nähe zur Erzählung schafft.

Aber auch durch den flüssigen, lebendigen Stil fühlt man sich fast, als sei man selbst mitten im Geschehen am Strand.
Höre das Meeresrauschen, schmecke die salzige Luft, spüre die Wärme der Sonne auf der Haut und verlöre sich im Gemurmel der anderen Menschen. Mit jeder Seite, die ich in diesem Roman las, verliebte ich mich mehr in das Buch.

„Die vier Jahreszeiten des Sommers“ schenkt nicht nur wunderschöne Lesestunden.
Die Erzählung lädt auch ein zum Innehalten, zum Sinnieren über Liebe, Glück und Schicksal und offenbart die Zufälligkeit des Lebens in seiner ganze Bandbreite, ungeschönt in ihren Emotionen.

Dieser Roman ist romantisch, melancholisch, wahr in seinen Gefühlen, hoffnungsvoll, sehnsüchtig und voller Wünsche – erfüllter und unerfüllter Natur und für mich ein absolutes Must-Read!!!

Inhalt
Ein Sommer am Strand in Nordfrankreich: Sonne, Meer, Dünen und Bars. Hier treffen vier Paare ganz unterschiedlichen Alters aufeinander: zwei Teenager im Rausch der ersten Liebe, eine 35-Jährige auf der Suche nach einem neuen Glück, eine gelangweilte Hausfrau , die sich ins Abenteuer stürzt, und ein altes Ehepaar, das sich noch genauso liebt wie am ersten Tag. All diese Menschen begegnen sich, ohne zu wissen, dass ihre Geschichten eng miteinander verwoben sind und ihre Schicksale sich gegenseitig beeinflussen. Bis es während des Feuerwerks zum französischen Nationalfeiertag zu einem dramatischen Höhepunkt kommt.

Delacourt hat eine Hommage an die Liebe und an den Sommer geschrieben, die einmal mehr zeigt, dass die großen Gefühle ganz unabhängig von Alter und Lebensphase sind.

Autor
Grégoire Delacourt wurde 1960 im nordfranzösischen Valenciennes geboren und lebt mit seiner Familie in Paris. Sein Bestseller Alle meine Wünsche wurde in fünfunddreißig Ländern veröffentlicht. Im Atlantik Verlag erschien von ihm zuletzt Im ersten Augenblick (2014) und Wir sahen nur das Glück (2015). http://www.gregoiredelacourt.com
Quelle: Hoffmann und Campe Verlag

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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