*+* Irve und LIA beim Kinderpalliativzentrum *+*

Liebe Fütterer der LIA-Spendeneule,

am 2. Juni 2016 habe ich dem Kinderpalliativzentrum in Datteln meinen Frühlingsbesuch abgestattet. Durch Zufall war am selben Tag auch die Schüler-Vertretung unseres Erkenschwicker Willly-Brandt-Gymnasiums vor Ort, um sich die Einrichtung anzusehen. Möglicherweise wurde so der Grundstein einer dauerhaften Partnerschaft gelegt, denn die SV plant mit der begleitenden Lehrerin eine Herbstaktion zur Unterstützung des KPZ, weitere Aktionen sind nicht ausgeschlossen. Damit sich die Schüler ein umfassendes Bild machen können, wofür sie sich überhaupt einsetzen, bekamen sie eine XXL-Führung durch das Haus, bei der ich mich netterweise anschließen durfte..

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Zusätzlich zu neuen Räumlichkeiten, die ich noch nicht kannte, erfuhr ich auch andere wissenswerte Dinge. Alles kann ich beim besten Willen nicht wiedergeben, aber einen kleinen Einblick gebe ich euch natürlich auch heute wieder. Für die große „Info-Veranstaltung“ auf meinem Blog für euch habe ich ein Interview mit Barbara Gertz (Vorstandsmitglied im Freundeskreis sowie Sekretärin von Prof. Zernikow.) in Planung. Das bekommt ihr dann zu lesen, wenn ich von meinem nächsten Besuch in Datteln berichte, der für die Vorweihnachtszeit geplant ist.

„Wir sind Engel mit nur einem Flügel.
Um fliegen zu können,
müssen wir uns umarmen.“

Kommen wir zurück zum letzten Besuch. LIA war prall gefüllt. 250 Euro hatte sie zu tragen und ich sage danke an euch alle, die ihr diese Spende durch die Teilnahme an verschiedenen Aktionen möglich gemacht habt. Ohne zeitliche Beschränkung laufen übrigens auch weiterhin „Buch gegen Spende“ und „Dein Urlaubsgruß schenkt Kinderlachen“. Schaut gerne mal rein, vielleicht habt ihr ja Lust, mitzumachen!
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Heute habe ich euch diese Bilder mitgebracht. Auf dem ersten seht ihr ein Bett für große und schwere Kinder, die eigentlich fixiert werden müssten. Da aber in der wunderbaren Einrichtung niemand ein Kind festbinden oder -schnallen möchte, hat man sich die Konstruktion eines Spezial-Gitterbettes für große Kinder überlegt. Der Patient kann nach draußen in den Garten schauen, sich innerhalb des Betts frei bewegen (sofern es von der körperlichen Konstitution her möglich ist), hört und sieht die medizinischen Geräte nicht, die gut im Schrank verborgen sind. Ganz sicher fühlt sich das Kind nicht wie im Krankenhaus. Oder hättet ihr gedacht, dass es sich hier um ein Zimmer auf der Intensivstation handelt?
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Auf den anderen beiden Bildern könnt ihr sehen, wie groß die Badezimmer sind, die zu den Patientenzimmern gehören. Da die Kinder häufig schwerstbehindert sind, im Rollstuhl sitzen, und im hygienischen Bereich und beim Toilettengang auf Hilfe angewiesen sind, wird einfach sehr viel Platz benötigt. Die gesamte räumliche Planung ist wie im gesamten Kinderpalliativzentrum auch hier gut durchdacht und umgesetzt.

Dank der Vielzahl an Sponsoren und privaten Spendern ist das Kinderpalliativzentrum finanziell so gut aufgestellt, dass es seinen Patienten mitsamt ihren Familien weit mehr als die von den Krankenkassen abgedeckte Grundversorgung bieten kann. Beispielsweise gibt es hier die sonst nicht übliche „1:1-Quote“, das heißt, dass jeder Patient eine eigene Krankenschwester zur Seite gestellt bekommt. Und das ist gut so. Denn um das gesamte Störungsbild erfassen zu können, braucht man viel Zeit und Kooperation mit dem restlichen medizinischen Fachpersonal. Die Kinder können zwar leider nicht geheilt werden, aber es wird häufig eine Vielzahl an Anregungen und Möglichkeiten ausgearbeitet, um den betroffenen Familien den Alltag zu erleichtern und bei bestimmten Zuständen des Kindes effektiver reagieren zu können.
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Hier ist keine Minute Arbeitszeit vergeudet. Das Team arbeitet Hand in Hand und mit viel Herz und Liebe. Ich bin sehr stolz auf LIA und uns alle, die die regelmäßigen Spenden möglich machen.

Ich danke euch sehr ❤

Auf der Blogseite „Helfen ist toll!“ erfahrt ihr alles rund ums Kinderpalliativzentrum. Über die Einrichtung, unsere bisherigen Besuche dort und, und, und. Schaut gerne mal vorbei!

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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6 Antworten zu *+* Irve und LIA beim Kinderpalliativzentrum *+*

  1. wunschbaeumchen schreibt:

    Einfach toll!!!!! Was soll ich sonst noch sagen. Da ich mich ja selber viel engagiere, weiß ich solch Aktionen extrem zu schätzen. Du bist auch so ein Gutmensch wie ich in dieser Beziehung und ich hoffe, dass es noch viel mehr Blogs geben wird, die ihre Reichweite für den guten Zweck einsetzen. Danke. LG Dany

    • irveliest schreibt:

      Liebe Dany,
      ich freue mich immer so, wenn ich eine neue Spende überbringen kann und du hast recht. Alleine schafft man das nicht, dafür braucht man Unterstützung durch die Leser und die weiß ich sehr zu schätzen!
      Liebe Grüße, Heike

  2. tinaherrlich schreibt:

    Wie schön, dass du mit einer so gut gefütterten LIA das KPZ besuchen konntest! Ich finde diese Aktion einfach klasse! 🙂

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