*+* Harald Lesch: „Die Entdeckung des Higgs-Teilchens“ *+*

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Die Entdeckung des Higgs-Teilchens
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Peter Higgs und Francois englert wurde 2013 der Nobelpreis für die Entdeckung des Higgs-Bosons verliehen.

Von dem weiten, steinigen, teuren und technisch höchst komplizierten Weg zu diesem Teilchen berichtet Harald Lesch in diesem Sachbuch. Der komplexe Zusammenhang, die Stellung des Higgs-Bosons inmitten zahlreicher anderer physikalischer Teilchen, ihre Eigenschaften und Wechselwirkungen untereinander sind für den Laien natürlich ein Buch mit sieben Siegeln. Der Verfasser des Buches hat sich alle Mühe gegeben, diese aufzubrechen. Bei allen ist es ihm jedoch nicht gelungen. Dafür schreibt er zu komprimiert, verweilt nicht allzu lange an einem Ort – weder bei den verschiedenen Teilchen, noch bei den entsprechenden Versuchsanordnungen. Er beschreibt zwar alles ziemlich genau, füllt dann aber das Gerüst des Sachwissens kaum mit Leben, sprich: Beispielen. So fällt es den nicht sachkundigen Lesern nicht wirklich leicht, diese physikalischen Theorien nachvollziehen und begreifen zu können.

Wir rasten zwar nicht mit Lichtgeschwindigkeit, aber dennoch sehr schnell durch die Mikrophysik!

Was definitiv im Gedächtnis bleibt, ist der grobe Zusammenhang auf dem Spielfeld der kleinsten Teilchen, auf den man mit weiterer, vertiefender Literatur sein Wissen aufbauen kann.

Inhalt
Im Oktober 2013 setzte der Nobelpreis für Peter Higgs und François Englert den vorläufigen Höhepunkt in der verrückten Geschichte um das sogenannte Gottesteilchen, das Higgs-Boson. Schon im Juli des Vorjahres hatten die Physiker weltweit gejubelt: Mehr als fünfzig Jahre nachdem Peter Higgs und andere Wissenschaftler die Existenz des Teilchens theoretisch begründet hatten, war es im gigantischen Teilchenbeschleuniger CERN gefunden worden. Jetzt erzählen Harald Lesch und seine Co-Autoren, warum sich rund um das Higgs-Teilchen so viele skurrile Missverständnisse und mediale Sensationen ranken. Gewohnt kurzweilig und gut verständlich enthüllen sie, wie aus dem verzweifelt gesuchten „gottverdammten Teilchen“ das Gottesteilchen wurde, dass der Urknall nicht simuliert werden kann und dass Schwarze Löcher nicht unbedingt alles verschlingende Monster sind. Dabei wird deutlich, dass die Suche nach den geheimnisvollen Kräften, die das Universum, unsere Erde und letztlich auch uns Menschen zusammenhalten, ein noch längst nicht beendetes wissenschaftliches Abenteuer ist.

Verfasser
Harald Lesch ist Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität München, Fachgutachter für Astrophysik bei der DFG und Mitglied der Astronomischen Gesellschaft. Einer breiteren Öffentlichkeit ist er durch die im Bayerischen Fernsehen laufende Sendereihe „alpha-Centauri“ bekannt. Seit September 2008 moderiert er die ZDF-Reihe „Abenteuer Forschung“. Er hat mehrere erfolgreiche Bücher veröffentlicht, der vorliegende Titel entstand als Gemeinschaftsarbeit an seinem Lehrstuhl.
Quelle: Randomhouse

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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