*+* Irve fragt… Christine Sylvester (Kökkenmöddinger-Blogtour) *+*

 

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERALiebe Christine,

ich habe mich gefreut, als Katja mich wegen der Kökkenmöddinger-Blogtour angeschrieben hat. Die Beschreibung des Krimis klingt gut….nur leider habe ich den Auftaktband noch nicht gelesen und kenne diesen besonderen Herrn noch gar nicht. Wie ist er denn so, dein philosophischer Taxifahrer?

Tja, wie ist er so, der Herr Kökkenmöddinger? Er ist ein entspannter Zeitgenosse, um die fünfzig, humorvoll, aber auch ein bisschen melancholisch. Wenn es drauf ankommt, kann er durchaus zum Helden werden … Schließlich ist er ein „alter Wikinger“. Und er ist dauerverliebt …

Apropos Taxifahrer: Wäre das etwas für dich? Könntest du dir vorstellen, fremde Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit durch die Gegend zu juckeln?

Natürlich kann ich mir das vorstellen. Die Dresdner Taxifahrer müssen aber eine Menge mehr drauf haben als Autofahren und freundlich sein. Ich habe mir die Prüfungsanforderungen angeschaut. Auch Kulturwissen ist gefragt. Es ist also keineswegs so, dass die Navigationssysteme inzwischen jeden zum Taxifahren befähigen würden.
Ich glaube allerdings, dass mir die Gelassenheit eines Kökkenmöddinger fehlen würde für die langen Wartezeiten und so manchen anstrengenden Fahrgast. Ich fahre zwar gern und viel Auto, aber ich suche mir meine Begleitung dafür lieber selbst aus. Nee, also ich bleibe bei meinen Seminaren, Workshops, Projekten und dem geschriebenen Wort.
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Welche literarischen Zukunftspläne hast du? 
Würdest du gerne einen Blick in die Zukunft werfen und schauen, ob deine Wünsche wahr werden?

Pläne habe ich, das stimmt. Ein Teil meiner Buchprojekte liegt halbfertig bei der Castle Gate Agency; Genre Krimi, aber auch Liebesroman und Kinderbuch. Außerdem sind ein Fachbuch zur Medientechnik und ein Sachbuch zur Medienpädagogik in Arbeit. Kurzkrimis sind gerade erst erschienen in vier verschiedenen Anthologien erschienen. (in: „Sport ist Mord“, Hg. Petra Steps, KBV 2015; „Vogtländisches Blubad“, Hg. Dies., Wellhöfer Verlag 2015; „Weihnachtsmorde“, Hg. Andreas M. Sturm, fhl Verlag 2015; „Mecklenburger Schweinerippe(r)“, Hg. Regine Kölpin, Wellhöfer Verlag 2016) Und es werden weitere folgen.
Wenn ich jetzt noch ein bisschen orakeln soll… Ja, da gibt´s noch mehr. Ein ganz bestimmtes und komplett fertiges Manuskript geht erst raus, wenn ich 50 werde. Ist ja nicht mehr so lange hin.
Und einen genreübergreifenden Episodenroman plotte ich seit Herbst und bremse mich zugunsten aktueller Deadlines. Wirklich fest steht hier der Ort des Geschehens, der die Episoden zusammenhält. Und der ist nicht Dresden.

Welches sind für dich die größten Probleme und Schwierigkeiten als Autorin?

Manchmal hadere ich etwas mit mir, weil es immer so viele neue Ideen gibt. Das ständige Feuerwerk im Kopf ist teilweise etwas anstrengend. Niemand kann ja so schnell schreiben wie er denkt. Aber grundsätzlich habe ich keine allzu großen Probleme.
Ich bin ja zum Glück nicht nur Autorin. Das würde mir nicht reichen. Allerdings müssen alle anderen Tätigkeiten und Aufgaben auch unbedingt kreativ sein. Daher kann ich sagen, dass die größten Schwierigkeiten für mich die eher unkreativen Dinge sind … Buchhaltung zum Beispiel 😉

Wie läuft bei dir die Entstehung eines Buches ab? Hast du ein festes Konzept, nach dem du arbeitest, oder bist du eher variabel und lässt die Dinge auf dich zukommen?

Erstmal strikt nach Plan: Exposé, Figuren, Handlungsstränge, Grobkonzept. Beim Feinkonzept wird es dann ein bisschen spontaner, und in die die einzelnen Kapitel tauche ich voll ab. Bei Serien wie Lale Petersen oder Kökkenmöddinger freue ich mich über die Figuren wie über ein Treffen mit alten Freunden.
Bei neuen Sachen finde ich es spannend, die Figuren kennen zu lernen. Die haben bei mir den größten Freiraum zur eigenen Entfaltung. Doch, ich würde mich in Sachen Figurenhaltung als recht großzügige Autorin bezeichnen 😉

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAWelche Phase ist für dich die schlimmste oder anstrengendste, welche die schönste Phase während der buchigen Schwangerschaft?

Buchige Schwangerschaft ist ein schöner Ausdruck. Ich bleibe gleich mal im Bild. Obwohl ich in Sachen Kopfgeburten ja quasi dauerschwanger bin. Am Anfang steht tatsächlich die Phase einer gewissen Übelkeit … Daran erkenne ich dann das Genre qua Geschlecht. Komischerweise geht das mit dem Arbeitstitel – wie bei meinen echten Schwangerschaften 😉 – immer ganz schnell: Das ‚Kind‘ hat sofort einen Namen, der dann meist auch bleibt. Regelmäßige Untersuchungen und Kontrollen sind wichtig, und im letzten Drittel der Schwangerschaft macht einem der Umfang etwas zu schaffen. Allerdings gibt es keinen Autorenschutz kurz vor der Niederkunft … Der Alltag muss weiterlaufen, und so eine Verlags-Hebamme kitzelt ja noch das Letzte aus dem Baby heraus, bevor es das Licht der Leselampen erblickt. Nun ja, das Erscheinen eines Buches hat in etwa so viel mit Entspannung zu tun wie eine Spontanentbindung spontan ist … Aber da kann ich nicht wirklich mitreden. Ich arbeite konsequent chirurgisch: Wenn´s soweit ist, kommt der Kaiserschnitt.

An wie vielen Projekten arbeitest du gerade? (Erzähle auch gerne an welchen, falls du das möchtest oder darfst. Vor allem würde mich interessieren, wie weit dein philosophisch angehauchter Roman gediehen ist, von dem du mir im letzten Jahr erzählt hast). Kommt man nicht leicht durcheinander, wenn man seine Zeit, Gedanken und alles andere auf mehr als eine Geschichte aufteilen muss?

Die Projekte, die in Planung und in Arbeit sind, habe ich ja schon kurz angeschnitten (s.o). Was den philosophischen Roman betrifft, so muss der Rest noch warten. Das ist aber mehr etwas Emotionales. Seit ein paar Monaten drückt noch eine neue episodenhafte Thematik in den Vordergrund. Ist manchmal einfach so. Und darüber spreche ich auch nicht, na ja, kaum

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAWelches ist dein aktuelles Lebensmotto?

Oh, mein aktuelles Lebensmotto ist die Überwindung gewisser Autismen oder auch ganz simplen Ängste.
Da mir das noch nicht so ganz gelungen ist, kann ich hier nichts dazu sagen.
Aber das ist natürlich unbefriedigend, deshalb liefere ich etwas, das vielleicht kein Motto ist, aber eine sehr typische Macke:
„Macht die Tür zu, ich geh durch die Wand!“

Wo würdest du am liebsten leben?

So, jetzt ist es so weit: Ich muss mich über die Frage beschweren 😉 Natürlich möchte ich genau da sein, wo ich lebe und bin.
Manchmal wäre ich vielleicht gern ein bisschen mehr im Hier & Jetzt, aber das ist weniger räumlich bedingt.

In welcher Zeit würdest du am liebsten leben, bzw. hättest du gerne gelebt?

Gib mir eine Zeitmaschine! Dann schnuppere ich auf jeden Fall in folgende Epochen hinein: die alten Griechen und ein intensives Gespräch mit Aristoteles, das Mittelalter und ein intensives Gespräch mit Thomas von Aquin … mit Hegel und auch Kant und Nietzsche würde ich auch gern persönlich treffen … Und im zwanzigsten Jahrhundert setze ich mich einfach in Paris ins Straßencafé und warte, wer vorbeikommt.
Aber dann will ich schnell wieder nach Hause!

Wie sieht DER perfekte Tag für dich aus?

Das ist sehr unterschiedlich. Ich mache sehr gern Seminare und freue mich, mit Teilnehmern Projekte auf die Beine zu stellen usw. Aber ich bin auch sehr gern einfach mal mit meiner Tochter unterwegs oder quatsche endlos mit meinem Sohn. Grundsätzlich gibt es auch Tage, an denen ich es genieße, neben den Spaziergängen mit meinem Hund die Zeit nur im Bett zu verbringen. Ich mag Gespräche, Kontakte und vor allem leises und manchmal sogar lautes Lachen. Aber zwischendurch braucht man eben auch Zeit für sich allein. DER perfekte Tag wäre eine Mischung aus all dem und daher vermutlich etwa 72 Stunden lang 😉

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Welches Buch liest du gerade, bzw. hast du als letztes gelesen?

Derzeit lese ich Haruki Murakami („Von Männern, die keine Frauen haben“) und Judith Hermann („Aller Liebe Anfang“).
Allgemein komme ich viel zu wenig zum Lesen. Ich werde nach dreißig Seiten Lektüre immer unruhig und muss selbst etwas tun …

Gibt es etwas, das du uns Blogtourerinnen mit auf den Weg geben möchtest?

Braucht ihr denn etwas für den Weg? Vielleicht das, was man immer braucht … etwas zu Essen, Getränke … und ein gutes Buch … 😉

….Für das gute Buch hast du ja schon gesorgt, um den Rest kümmern wir uns dann selbst!

Danke für das tolle Interview, Christine.


Gibt es etwas, das du schon immer von Christine Sylvester wissen wolltest?

Dann poste deine Frage hier als Kommi!

Jeder Beitrag nimmt an der Blogtour-Verlosung teil 🙂

Die Gewinner werden in der nächsten Woche bekannt gegeben.

Ich wünsche euch viel Glück!

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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9 Antworten zu *+* Irve fragt… Christine Sylvester (Kökkenmöddinger-Blogtour) *+*

  1. tierliebe schreibt:

    Welches Buch hast du nach ein paar Seiten auf die Seite gelegt und nie wieder in die hand genommen?

    • Hallo tierliebe,
      oh, da gibt es einige Bücher. Grundsätzlich habe ich schon immer bis Seite 30 gelesen, um dann zu entscheiden, ob ich weiterlese. Lustigerweise habe ich später erst erfahren, dass Lektoren mit Textproben ebenso verfahren.
      Bücher, die ich so als Lesestoff aussortiert habe – trotz anderer Erwartungen – waren „Der Steppenwolf“ und „Narziss und Goldmund“ von Hermann Hesse; ja, die haben mich immer wieder schrecklich gelangweilt. Und obwohl ich seine Kurzgeschichten sehr liebe, tue ich mich auch schwer mit Romanen von Heinrich Böll – „Ansichten eines Clowns“ war zum Beispiel so ein aussortierter Lesestoff.
      Ansonsten gebe ich nicht mehr so viel auf Klappentexte, seit ich weiß, wie sie – manchmal jedenfalls – entstehen.
      Das alles betrifft natürlich nur Romane. Durch Philosophiebücher zum Beispiel „quäle“ ich mich grundsätzlich hindurch. Da habe ich sogar diebische Freude an sperrigen Texten … wie Herr Kökkenmöddinger 😉
      buchstäblich herzliche Grüße

    • Hallo tierliebe,
      oh, da gibt es so einige Bücher, die ich zur Seite gelegt habe. Ich denke nur an Hermann Hesse. „Der Steppenwolf“ oder „Narziss und Goldmund“ haben mich einfach tierisch gelangweilt. Selbst bei Böll, dessen Kurzgeschichten ich sehr liebe, konnte ich mich nicht für Romane erwärmen, z.B. „Ansichten eines Clowns“.
      Das betrifft natürlich nur Romane. Wenn es um Philosophie geht, kämpfe ich mich durch jeden Wälzer und habe diebische Freude an sperrigen Texten … ganz wie Herr Kökkenmöddinger 😉
      buchstäblich herzliche Grüße
      Christine

  2. Margareta Gebhardt schreibt:

    Hallo ,

    vielen Dank für den interessanten Interview.
    Meine Frage wäre : Kann sich die Autorin vorstellen ein Buch zusammen z.B mit Nele Neuhaus zu schreiben wenn nicht warum ? Wer musst als erstes Bücher von der Autorin lesen ? Hat die Autorin Rituale wenn sie schreibt z.B total ruhig oder lieber leise Musik ?

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt

    • Hallo Margareta,
      also, grundsätzlich kann ich mir immer die Zusammenarbeit mit anderen Autorinnen und Autoren vorstellen. Ich habe bereits vor Jahren eine Krimianthologie mit einer befreundeten Autorin zusammen herausgegeben (Mörderische Landschaften, Sutton Verlag Erfurt), mit der sogar noch ein gemeinsamer Krimi geplant war; leider ist Ruth Borcherding-Witzke dann plötzlich verstorben. Das war sehr tragisch.
      Auch sonst arbeiten Autorinnen und Autoren häufig zusammen, meist bei Anthologien. Ein etwas anderes Beispiel ist eine gemeinsames E-Book mit Christine Bendik und Katie Schweitzer unter dem Pseudonym Greta Krass: „Feuer!“. Darin sind drei Geschichten aus jeweils anderer Perspektive um ein und denselben Kriminalfall.
      Und natürlich wäre es mir eine Ehre, ein Projekt mit Nele Neuhaus zu stemmen 🙂

      Wer zuerst meine Bücher liest? Meist sehr gute Freundinnen von mir; aber das verteilt sich nach Genre, Interessen und natürlich auch Zeit. Es müssen immer Menschen sein, die nicht zurückhaltend mit Kritik sind. Wer alles gut findet, ist da keine Hilfe. Manche aktuellen Manuskripte liest allerdings zuerst mein Agent.

      Zu den Ritualen beim Schreiben: Ich schreibe ziemlich normal am Schreibtisch. Musik höre ich nicht immer, aber wenn, wechselt die Richtung je nach Buch. Wenn ich Lale-Petersen-Krimis schreibe, höre ich fast immer Stones, bei Kökkenmöddinger eher Klassik, bei den meisten Romanen gern Jack Johnson oder Pink Floyd.
      Da ich meist abends schreibe, erledige ich das auch zuhause. Falls ich jedoch bei schönem Wetter tagsüber Zeit zum Schreiben finde, lege ich mich gern mit Block und Stift auf die Wiese.
      Die einzige grundsätzliche Macke, die ich beim Schreiben habe, ist Handschriftlichkeit. Alles wird erstmal handschriftlich niedergelegt – egal, ob Roman, Fachartikel, Sachbuch oder Kurzgeschichte. Ich verbrauche etwa fünf Kugelschreiber pro Woche und schreibe auf allem, was sich gerade anbietet … Papiertüten, Briefkuverts, Werbeflyer, Pappen; das ist abwechslungsreich und man findet die Kapitel anhand des Untergrunds schnell wieder.
      Viele Grüße 🙂
      Christine

  3. karin schreibt:

    Hallo und guten Tag,

    Danke für das interessant geführte Interview erst einmal an die Irve, die Bloggerin dieses Blogs.

    Meine Frage wäre :Welche Gefühle und Gedanken gingen Ihr durch den Kopf als die Autorin ihr Buch zum 1. Mal im Buchladen oder auch Internet entdeckt hat?

    Bin gespannt auf die Antwort.

    Schönen Start ins Wochenende..LG..Karin…

    • Hallo Karin,
      also, beim ersten Buch war das natürlich noch etwas Besonderes, zumal ich das Buch erstmals in den Händen hielt, als sofort die Premierenlesung anstand. Da war ich doppelt und dreifach aufgeregt. Und ich glaube, mir war ein bisschen übel bis beschwipst 😉

      Inzwischen – „Adel verzichtet“ ist mein neuntes oder zehntes Buch – ist das natürlich nicht mehr ganz so aufregend, zumal man Cover und Druckfahne ja vorab kennt und eine Kiste mit Exemplaren bekommt, bevor sie im Buchhandel erhältlich sind.
      Ich gebe aber zu, dass ich manchmal, wenn ich am Buchladen vorbeikomme, meine Bücher „besuche“ und mich freue, wenn sie da so in „freier Wildbahn“ stehen 😉
      Liebe Grüße
      Christine

  4. Katja schreibt:

    Hallo und vielen Dank für dieses schöne Interview! Ich würde von der Autorin gerne wissen, ob sie ein Vorbild unter den Schriftstellern und Schriftstellerinnen hat.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    • Hallo Katja,
      ein direktes Vorbild habe ich nicht. Dazu lese ich zu gern derart bedeutende Schriftsteller, dass es schon vermessen wäre, sich daran zu orientieren.
      Meine Vorbilder für Bücher sind mehr die Leserinnen und Leser, quasi die Helden des Alltags. Ich möchte lieber Leser gut unterhalten und erreichen als in irgendeinen vermeintlichen Schriftsteller-Olymp aufzusteigen 😉
      Tut mir leid, dass ich da nicht konkreter werden kann, aber wenn ich jetzt sage „Shakespeare & Sartre“, dann klingt das doch ein bisschen überzogen; obwohl ich beide gern und viel lese und von beiden viel gelernt habe.
      Sonnige Grüße
      Christine

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