*+* David Michie: „Die Katze des Dalai Lama“ *+*

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Die Katze des Dalai Lama
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Liebe Lesefreunde,

der Dalai Lama ist ein weiser und gütiger Mann. So ist es kein Wunder, dass er eines Tages eine vernachlässigte Katze im Gepäck hatte, als er von einer Reise wiederkehrte. Dieses Kätzchen – zunächst sehr schüchtern – eroberte ihr neues Reich samt der näheren Umgebung Stück für Stück. Und d abei machte sie dem Ruf, der Katzen im Allgemeinen verfolgt, alle Ehre. Als sie sich jedoch im höchsten Katzenköniginnenhimmel wähnte, gescha etwas Bemerkenswertes: Die Lehren ihres Menschen erreichten auch sie selbst und sie begann ganz vorsichtig, ihr Leben zu ändern.

Es war sehr interessant, von den Lehren des Dalai Lama zu lesen. Er, der jeden so akzeptierte, wie er war, überraschte mich immer wieder! Wie oft analysieren wir bewusst oder auch unbewusst unser Gegenüber und bewerten dabei, legen die anderen Menschen viel zu vorschnell in Schubladen ab und denken dabei auch nicht unbedingt vorteilhaft über die anderen. Der Dalai Lama handelt anders und denkt viel weiter. Auch er hört und bewertet, aber nur, um anschließend den Weg zu einem besseren Selbst zu weisen. Keine Schubladen, keine Vorurteile, keine Endgültigkeit des Charakters, sondern ehrliche und freundliche Hilfe auf den rechten Weg.

Ganz nebenbei tritt ganz klar hervor, dass Ruhm, Ehre und Reichtum sicherlich ganz schmeichelhaft und angenehm sind – wahres Glück wird man aber nicht unbegrenzt aus diesen freundlichen äußeren Bedingungen ziehen können. Dieses Gefühl muss aus dem tiefsten Inneren einen jeden selbst kommen. Nur dann kann es die so erwünschte Zufriedenheit bringen.

Obwohl man eigentlich weiß, dass es so ist, unterliegt man doch zu oft der Versuchung, sein Glück anders herauszufordern . So wie die prominenten Besucher des Dalai Lama nur allzu sehr verdeutlichten. Wen genau er empfangen hat? Entschuldigung, aber darüber darf die Katze an der Quelle der Glückseligkeit leider keine Auskunft erteilen 😉

Mit viel Wohlwollen verfolgte ich die Schilderungen der Katze – wie sie über die Menschen dachte, welche Worte ihnen bei ihren Audienzen mit auf den Weg gegeben wurden. Ich war sehr erfreut über die Läuterung meiner Erzählerin, die sich im Laufe des Buches von einer eher hochmütigen Katze zu einem Dalai Lama der Tiere entwickelte.

Ein wunderschönes Buch, das viele Schätze der Weisheit birgt und ganz wundervoll nachwirkt!
Sehr erfreulich finde ich übrigens, dass es mit „Die Kunst des Schnurrens“ die Fortsetzung dieses Romans erschienen ist.

Inhalt
Wer wüsste besser als eine Katze, worin das Geheimnis des Glücks besteht? Der Dalai Lama verreist für einige Wochen und stellt seiner „kleinen Schneelöwin“, wie er sie nennt, eine Aufgabe: Sie soll die Kunst des Schnurrens erforschen und so die Ursache für wahres, tiefes Glück herausfinden. Bei ihren Streifzügen trifft sie einen mysteriösen Yogi, sie belauscht Professoren, hochrangige Lamas, berühmte Schriftsteller, errettet eine Yogaklasse vor einem drohenden Unglück und findet schließlich Erstaunliches über ihre geheimnisvolle Herkunft heraus …

Buch
David Michies „Die Katze des Dalai Lama“ ist im Mai 2014 unter der ISBN-Nr. 978-3-7787-8244-6 im Lotos Verlag (Randomhouse) erschienen. Der Roman umfasst 272 Seiten und ist ebenfalls als eBook sowie als Hörbuch (erschienen im Radioropa Verlag) erhältlich.

Autor
David Michie, geboren in Zimbabwe, lebt heute in Australien, wo seine Bücher Bestseller sind. Ursprünglich Thriller-Autor, gelingt es dem praktizierenden Buddhisten buddhistische Gedanken in moderner, verständlicher Form einem breiteren Publikum nahezubringen.
Quelle: Randomhouse

 

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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