*+* Irve proudly presents: „Eure persönlichen Sternschnuppenstunden“ *+*

Liebe Lesefreunde,

hier kommen sie, eure persönlichen Sternschnuppenstunden!
Ich wünsche euch viel Spaß damit!
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Die Gewinnerinnen habe ich bereits informiert, eure Adressen an Magellan – Der Verlag mit dem Wal weitergeleitet, eure Mails gelöscht…..und somit ist nun leider für mich der Schlussstrich unter diese tolle Tour zu ziehen.

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10-8

Mir fällt sofort ein ganz besonderer Moment ein, den ich kürzlich erleben durfte. Nominiert für den avj-Medienpreis, nahm ich an der Preisverleihung auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse teil. Nicht die Nominierung an sich, sondern die große Unterstützung, die ich während der Veranstaltung erfuhr, war für mich eindeutig eine Sternschnuppenstunde. Menschen, die mir nahe stehen, sind extra gekommen, um diesen besonderen Moment mit mir zu teilen. Es war so wunderschön, meine Familie, meine Freunde und meine Bloggerkollegen aber auch die lieben Pressesprecher der Verlage an meiner Seite zu haben. Diese Sternschnuppenstunde habe ich fest in meinem Herzen verankert und versucht, jedes Gefühl zu speichern. Dankbarkeit, Liebe, Freude, Stolz… da wurde es für mich absolut nebensächlich, dass ich den Preis schlussendlich nicht mit nach Hause nehmen konnte, denn was ich mit nach Hause genommen habe, ist so so so viel mehr und wertvoller!
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Puh persönliche Sternschnuppenmomente gab es einige in meinem Leben, fällt mir so kurz nach dem Aufstehen spontan gar kein spezieller ein! Doch, natürlich – IHR! Da kann ich nicht zur Buchmesse fahren und bin total traurig, und was macht ihr? Bringt mir die Messe nach Hause! Bin immer noch so gerührt und glücklich 🙂
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 Meine Sternschnuppenstunde war wohl die, als ich vor etwa 23 Jahren erfuhr, dass ich schwanger bin. Ich hatte die Hoffnung damals schon fast aufgegeben, obwohl ich erst 23 Jahre alt war. Manche Leute verstanden nicht, dass man auch schon in diesem Alter einen Kinderwunsch haben kann, aber mich hat es belastet, dass soviel Zeit ins Land ging. Heute bin ich froh, dass ich mich so früh für ein Kind entschieden habe.
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Winzig kleiner Sternschnuppenmoment: Wir fanden auf der Terrasse ein Mauswiesel – total ausgekühlt. Unsere Katze hatte es angeschleppt. Dass das schwache Tierchen überleben würde, hätten wir nie gedacht. Wir setzten es in einen Käfig, nahmen es ins Haus, damit es wieder im Warmen war, fütterten es mit Katzenfutter und nicht lange und das Tier war so fit, dass es wieder in die Fr
eiheit entlassen werden konnte. Wir ließen es am Rande der Weinberge aus dem Käfig, es rannte einige Meter, schaute zurück und wir konnten es kaum fassen: Es kam zu uns zurück, rannte uns allen über die Füße, sah zurück, als wolle es uns fragen, ob wir nicht mitkommen wollten, dann rannte es ins Gras und verschwand. Wir waren alle total gerührt und denken immer wieder gerne an das kleine dankbare Tier zurück.
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Meine persönliche Sternschnuppenstunde war vor vielen Jahren.
Ich stand kurz vor meinem Abschluss und musste neben der Schule nahezu rund um die Uhr arbeiten,
um meine Wohnung nicht zu verlieren. Meine Mitbewohnerin hat mich damals von heute auf Morgen mit ihren Mietschulden sitzen lassen…

 Naja, was soll ich sagen. Wohnung fast weg, Kühlschrank leer und niemanden, zu dem ich gehen, an den ich mich wenden konnte.
In dem Moment, als ich echt nicht mehr wusste, wie es weitergehen soll, habe ich meinen heutigen Mann kennengelernt.
Ohne eine Sekunde zu überlegen, kann ich ihn ohne Weiteres als meine „persönliche Sternschnuppe“ bezeichnen.
Er war für mich da und hat mir gezeigt, was es bedeutet „anzukommen“. Dafür werde ich ihm immer dankbar sein.
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 Wir haben recht früh erfahren, dass wir nicht auf natürlichem Weg ein Kind bekommen können, so dass wir uns für ärztliche Hilfe entschieden haben. Das große Wunder ist schneller eingetreten als erwartet. Nach nur dreimonatiger, belastender Behandlung war ich schwanger und habe neun Monate später einen wunderbaren Sohn auf die Welt gebracht. Allein dieser positive Bescheid war damals schon wie ein Wunder, doch erst im Nachhinein, als es mit einem Geschwisterkind nicht klappen wollte, wussten wir wie groß und wertvoll dieses Wunder war! Unsere Sternschnuppenstunde!
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Es ist viel passiert in den letzten Jahren. Doch mein Mann war immer an meiner Seite, hat mir den Rücken gestärkt, böses Blut abgefangen, beschützt und zum Lachen gebracht. Mein ganz persönlicher Sternschnuppenmoment war der Augenblick, als ich aufwachte, weil er mir ganz sachte (um mich eigentlich nicht zu wecken) einen Verlobungsring an den Finger steckte und mir damit zeigte, dass er für immer mein bester Freund, mein Wegbegleiter und mein Licht am Horizont sein möchte. Das war vor fast sieben Jahren und seitdem haben wir viel erlebt, aber auch unsere ganz eigenen Sternschnuppenmomente genießen können. Ich bin mir ganz sicher, dass noch viele weitere folgen werden.
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Nun meine persönlichen Sternschnuppen sind die Geburten meiner beiden Jungs.
Blasensprung in einem Handwerkermarkt wir wollen gerade die Schmuckborte fürs Kinderzimmer aussuchen und dann plötzlich der Blasensprung.
Eine Fahrt nach Frankfurt, denn ich lebt da schon in der Nähe von Nürnberg damit die mütterliche Verwandtschaft nicht außen vor ist. Vielleicht etwas dumm, aber ich bin ein Familienmensch und möchte es allen recht machen.
Und dann hat es gedauert und gedauert bis man im Krankenhaus die Geburt dann künstlich eingeleitet hat. Schlimm war das mein Sohn Patrick schon die Nabelschnur um den Hals hatte und ganz blau war. Aber ..Gott sei Dank…gab es keine bleibenden Schäden.
Mein zweiter Sohn Tobias hat sich auch durch den Blasensprung bemerkbar gemacht und damals war ich mit meinem Erstgeborenen gerade in einem Lebensmittelgeschäft.
Auch hier dauerte es ewig, aber das Glücksgefühl als beide dann endlich, endlich auf der Welt waren ist unbeschreiblich ..einzigartig und einfach nur ein Traum!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich denke gerne daran zurück und komischerweise kommen bestimmte Empfindung genau an den Geburtstagen der beiden auch zu Tage. Denn ich weiß, genau in welcher Minute, Sekunde es passiert ist…

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Mein Freund und ich waren 3,5 Jahre zusammen aber komplett rund lief es zu der Zeit nicht… daher hatten wir eine „Auszeit“-…. wirklich gut ging es mir aber in diesen Wochen nicht…
An einem Morgen schrieb er mir dann eine SMS, er würde mir schnell ein Tshirt vorbeibringen, müsse aber gleich wieder los. Ich hab mich noch gewundert, denn 1 Tshirt is ja nun nich so wichtig, warum muss das denn sein? Aber okay, grade gut, ich vermisste ihn nämlich sehr, und jede Sekunde in der ich ihn sehen könnte wäre toll. Ich war mega aufgeregt, fast wie beim ersten Date 😀
.. er kam dann auch, drückte mir das bündel in die Hand und weg war er. Ich war erst traurig, doch dann:
Eingeschlagen im Shirt war ein Buch: „P.S. Ich liebe dich“ von Cecelia Ahern! und wiederum darin: Ein Brief!
Ein Liebesbrief, in dem klar stand, dass diese Wochen die Hölle für ihn waren und er nun wisse, dass er den Rest seines Lebens mit mir verbringen möchte!
Ich bekam sofort tränen in die Augen und war so glücklich 🙂
Seitdem sind wir immer noch zusammen (heute 7,5 Jahre!) und sind immer noch happy wie eh und je 🙂
Dieser Moment – als ich die Zeilen im Brief las, aber auch als ich das Buch sah – ich glaube so glücklich war ich fast noch nie sonst 🙂
Das wäre eine meiner großen Sternschnuppenstunden!

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Ich danke allen sehr, die an diesem Beitrag mitgewirkt haben und somit meiner ersten Blogtour noch das Sahnehäubchen aufgesetzt haben!!!

Es hat mir super viel Spaß gemacht ❤

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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4 Antworten zu *+* Irve proudly presents: „Eure persönlichen Sternschnuppenstunden“ *+*

  1. Tintenelfe schreibt:

    Das sind wirklich sehr schöne Sternschnuppenstunden! Ich habe es leider nicht geschafft, dir zu schreiben. In der letzten Zeit war einfach zu viel los. Die bewegendsten Momente in meinem Leben sind ganz klar (und banal) die Geburten meiner drei Kinder – jede für sich. Natürlich gibt es noch jede Menge mehr Sternschnuppenstunden in meinem Leben, aber diese fallen mir immer zuerst ein. 🙂

    Das Buch will ich auf jeden Fall auch noch lesen. Letztens hätte ich es beinahe spontan gekauft, aber sie hatten es nicht da. Und bestellen gilt nicht. 😀 Ich werde es mal der Bücherei vorschlagen.

    Liebe Grüße
    Mona

  2. Pingback: *+* Wochenshow #17 *+* | Irve liest...

  3. Grübschn schreibt:

    Aaaaah fast vergessen! :O
    Ich wollte mich natürlich noch ganz schnell für das tolle Buch bedacnken! 🙂
    Konnte es kaum glauben, als ichs im Briefkasten gefunden habe! 🙂
    Musste auch direkt durchgelesen wwerden – es ist wirklich was ganz besonderes und hat mir wirklich waaaahnsinnig gut gefallen! 🙂
    VIELEN DANK

    liebe grüße,
    Alex 🙂

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