*+* Irve fragt… Henrike Spohr *+*

hs3 Liebe Lesefreunde,
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Heute geht es bei meinen Kinder- und Jugendbuchwochen (Ki
JuBuWo) weiter mit Henrike Spohr.
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Im Sommer wurde das Erstlingswerk der Autorin veröffentlicht, „Heilbronn 37 °“, das gut von der Leserschaft angenommen wurde.
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iebe Hennie,
vielen Dank, dass du dich zu einem Interview für meinen Blog bereit erklärt hast!
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Bevor ich dich gleich mit meinen Fragen bombardiere, wäre es lieb, wenn du ein paar Worte (oder auch mehr) zu dir und deinem Leben sagen könntest!
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Ich lebe mit zwei frechen Kindern und meinem Mann in Heilbronn, vorher habe ich ein paar Semester Informatik in Karlsruhe studiert, das Studium aber abgebrochen. Eigentlich gibt´s da gar nicht viel zu sagen. Morgens, wenn die Kinder in der Schule sind, schreibe ich. Wenn Zeit ist, gehe ich wahnsinnig gerne schwimmen, da bekomme ich den Kopf frei. Ansonsten versuche ich jeden Tag zu genießen und bin Optimist!
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Erinnerst du dich an das erste Buch, das du gelesen hast?
Das erste Buch, das ich gelesen habe, war ein Schulbuch, ich war die ersten drei Schuljahre auf der Waldorfschule, das Buch heißt „Der Sonne Licht“. Ob es mir gefallen hat, weiß ich nicht mehr. Ich habe mich einfach gefreut, dass ich endlich lesen konnte. Und, dass es gelb war.
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Exif_JPEG_PICTUREHast du als Kind gerne gelesen bzw. liest du gerne?
Ich habe als Kind alles gelesen, was mir über den Weg lief. Gerne Christine Nöstlinger, aber am liebsten Gruselgeschichten. Mit zwölf hatte ich alles von Stephen King verschlungen und nach „Es“ wochenlang Albträume. Ich lese natürlich immer noch sehr gerne, nur leider bleibt zwischen Kindern, Haushalt und dem Schreiben nicht viel Zeit.
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Welches ist dein Lieblingsbuch – von dir und von einem anderen Autor/In?
Mein Lieblingsbuch von mir ist „Heilbronn 37°“, aber bisher ist es ja auch das einzige, da ist das ja nicht schwer. Mein absolutes Lieblingsbuch ist „The Stormwatcher“ von Graham Joyce. Da hat mich die Atmosphäre wahnsinnig beeindruckt. Mein zweites Lieblingsbuch ist definitiv „Schatten Still“ von Tana French. Da stimmt einfach alles und als ich es gelesen hatte, war ich platt. Absolut empfehlenswert!
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Exif_JPEG_PICTUREWann und warum fingst du an, selbst zu schreiben?

Ich habe vor ca. drei Jahren mit dem Schreiben angefangen und das eher zufällig. Mein Mann und ich wollten irgendeinen spannenden Film anschauen, aber es kam nichts. Da haben wir angefangen darüber zu reden, wie ein Film sein müsste, damit er uns wirklich vom Hocker haut. Und so ist dann der Plot zu meinem Debüt entstanden. Irgendwann sagte mein Mann dann: „Warum schreibst du nicht einfach ein Buch?“ Mir gefiel diese Idee und so habe ich mich hingesetzt und angefangen zu schreiben.
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Welches Buch oder welche Geschichte von dir wurde als erstes veröffentlicht?
Geschichten habe ich bisher nur im Rahmen einiger DSFO Wettbewerbe geschrieben, wollte aber nie eine veröffentlichen. „Heilbronn 37°“ ist meine bisher einzige Veröffentlichung.
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Bisher kenne ich dich mir als Autorin deines Erstlings-Werkes „Heilbronn 37 °“. Hast du noch mehr in Petto – verborgen in deiner Schreibtisch-Schublade – das nur auf die Veröffentlichung wartet?
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Ja, da schlummert noch einiges! Zwei Psychothriller habe ich angefangen, kann mich aber gerade nicht entscheiden, welchen ich zuerst fertig schreibe, da mich beide reizen. Dann ist da noch ein dritter Plot, der sich mir immer mehr aufdrängt, auch ein Psychothriller. Nach den Sommerferien stürzte ich mich in eines dieser Projekte. Welches es sein wird, weiß ich noch nicht ….

Wie kannst du am besten entspannen?
Ich kann mich am besten beim Schwimmen entspannen, da denke ich an fast gar nichts und bin hinterher erfrischt und fit!
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Wie betreibst du die Recherchen für deine Geschichten?
Für „Heilbronn 37°“ musste ich eigentlich nicht viel recherchieren. Ein Anruf bei der Pressestelle des BKA und da ich mich schon lange mit Psychologie beschäftige, musste ich in dieser Richtung auch nicht recherchieren. Aber ich habe das Manuskript von einem Psychologen testlesen lassen, der aber im Grunde fast alles abgesegnet hat.
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Welche literarischen Zukunftspläne hast du?
Oh! Ich will mich auf jeden Fall steigern, was mich enorm unter Druck setzt. Planen kann man da ja nicht so richtig. Aber mein Zukunftstraum ist, dass immer mehr Leser meine Bücher lesen und ich vielleicht irgendwann sogar davon leben kann. Aber davon träumen wahrscheinlich alle! 😉
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Welches sind für dich die größten Probleme und Schwierigkeiten als Autor?
Das größte Problem ist, dass man beim Plotten eigentlich immer nur ans Schreiben denkt und es einen verfolgt. Da ertappe ich mich dann dabei, dass ich einem Gespräch nur mit einem Ohr folge und gar nicht richtig da bin. Und natürlich ist Zeit auch ein Problem. Ich brauche, bevor ich schreibe, immer eine ziemlich lange Phase, in der ich in die Geschichte abtauche, das kann schon mal ein oder zwei Stunden dauern. Da bleibt dann fürs Schreiben an sich nicht mehr viel Zeit.

Exif_JPEG_PICTURE.

Die größte Schwierigkeit ist für mich der Aufbau. Aus welcher Perspektive erzähle ich? Was muss wann und von wem erwähnt werden, um dem Leser die Informationen zu geben, die ich brauche, um ihn da hin zu führen, wo ich ihn haben will. Ich will meine Geschichten so aufbauen, dass der Leser eigentlich alles an der Hand hat, um auf die Lösung zu kommen, sie aber nicht sieht, weil ich den Fokus auf einen bestimmten Punkt richte. Das was wirklich wichtig ist, spielt sich dann nur am Rande seines Blickfeldes ab. Das ist eine echte Herausforderung …
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Werden wir dich bei der nächsten Frankfurter bzw. Leipziger oder einer anderen Buchmesse antreffen?
Ich hoffe, dass ich zumindest zur Frankfurter Messe kommen kann, aber vielleicht klappt auch Leipzig.
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Was wünschst du dir für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass meine Familie gesund und fröhlich ist, denn der Rest ist eigentlich unwichtig.
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Was wünschst du mir für die Zukunft 😉
Dir wünsche ich das auch! 😉
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Ich danke dir sehr für die Zeit, die du dir für dieses Interview im Rahmen der KiJuBuWo (Kinder- und Jugendbuch-Wochen) bei „Irve liest“ genommen hast!

Ich danke DIR!
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Viel Erfolg für deine weitere Schriftsteller-Karriere….ich freue mich auf deine nächsten Bücher!
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Zur Übersicht meiner (KiJuBuWo) kommt ihr >>HIER<<

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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4 Antworten zu *+* Irve fragt… Henrike Spohr *+*

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  3. Verena Julia schreibt:

    Die liebe Frau Spohr,
    ist mir in den letzten Tage bei facebook das ein oder andere Mal über die Füße gelaufen. Danke für das nette Kennenlernen…das Buch landet sicher auf der Wunschliste…ein Buch aus dem Emons-Verlag, da kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Toller Verlag. Viel Erfolg für die weitere Karriere wünsche ich 🙂
    Liebe Grüße, Verena.

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