*+* Irve fragt…. euch (Vanessa Walder-Tag) *+*

Liebe Teilnehmer meiner KiJuBuWo ,

heute ist bei meinen Lesewochen Vanessa-Walder-Tag . Die Autorin hat schon unzählige Kinderbücher verfasst und besticht durch ihre vielfältige Kreativität.
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das wilde määähIch frage euch:
Wie kreativ muss oder darf es für die kleinen Leser sein?
Ist es für euch in Ordnung, wenn Tiere sprechen können, oder wenn Stofftiere zum Leben erweckt werden?
Oder denkt ihr – Kinder hin oder her – man sollte auch in deren Büchern nicht übertreiben und mehr Realität an den Lesetag legen?
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Ich freue mich auf eure Antworten, egal ob als Kommentar direkt auf meinem Blog, auf FB oder auch als Mail an irveliest@gmx.de
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Vielleicht kommt sogar ein reger Austausch zu Stande, was mich sehr freuen würde, denn….
Eure Meinung ist mir wichtig!
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Am heutigen Vanessa-Walder-Tag standen schon ein Interview mit der Autorin sowie eine Verlosung auf dem Plan. Zur Gesamtübersicht der Aktionen geht es >>HIER<< entlang.
Schaut gerne mal rein 🙂

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Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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24 Antworten zu *+* Irve fragt…. euch (Vanessa Walder-Tag) *+*

  1. Sabine K. schreibt:

    Ich finde, da Bücher ja einem bestimmten Geschmack entsprechend gelesen, gekauft werden, sind da die Kinder gefragt! Dem einen Kind gefällt zu viel Fantasie überhaupt nicht, das andere findets gerade klasse. Ist doch bei uns Erwachsenen nicht anders! Es gibt diejenigen, die auf puren Realismus schwören, andere sind High-Fantasy-Liebhaber. Und so denke ich eben, dass es keine Generaliserung gibt. Es sollte alles geben, auch oder gerade in Kinder-/Jugendbüchern!
    Ich persönlich habe als Kind und Jugendliche genauso gelesen, bzw. mir vorlesen lassen. Geschichten, die wie aus dem Leben sind und dann eben auch was völlig erfundenes toll gefunden! Wer heute in meine Regale schaut, wird genau das vorfinden 🙂

    Vielfältigkeit machts, finde ich, mal unterm Strich zusammengefasst!

    Liebste Grüße
    Bine

    • irveliest schreibt:

      Sabine, da hast du völlig Recht. Die Geschmäcker sind verschieden und solange es kindgerecht ist, ist es ok. Jeder kann sich dann das heraussuchen, was er am liebsten mag 🙂

  2. Julia schreibt:

    Hallo,

    Ich finde es darf gerne fantastisch sein. Ich selber mag gerne realistische Kinderbücher, aber das heißt ja nicht, dass die andern schlechter sind. Also ich finde sprechende Tiere und anderes völlig in Ordnung.

    Liebe Grüße, Julia

    • irveliest schreibt:

      Julia,
      ich mag beides. Hauptsache, die Geschichte ist „vernünftig“, dh Thema und Sprachwahl sind kindgerecht und die Botschaften stimmen 🙂
      Und ähm…ich liebe Stofftiere und daher dürfn bei mir Tiere und Co sehr gerne sprechen können … ;.)

  3. Miri schreibt:

    Ich finde viel Kreativität völlig in Ordnung! Es ist doch toll, wenn die Fantasie der Kinder angeregt wird und sie such auf so etwas einlassen können. Gegen sprechende Tiere etc habe ich überhaupt nichts. Das passt doch zur Fantasie der Kinder. Es gibt Bilderbücher, die mir zu absurd und verrückt sind, aber die genau den Humor der Kinder treffen und das ist meiner Meinung nach das wichtigste. Bücher, die für Kinder sind, sollten in erster Linie Kindern gefallen!

    • irveliest schreibt:

      Miri, ich kenne Mütter, die den Kindern keine Stofftiere kaufen, weil sie es affig finden und Quatsch, weil es ja sowas von unrealistisch ist -seufz-
      Dafür kennen sie sich dann mit 6 perfekt am I-Pad aus…. Ich finde, nichts feuert die Phantasie mehr an als wenn man kreativ sein darf und das gefördert wird 🙂

      • Miri schreibt:

        Das finde ich aber wirklich traurig 😦 Ich finde es einfach sehr schön, wenn Kinder noch Fantasie haben und ganz in ihrer Welt im Spiel versinken können.

      • irveliest schreibt:

        Ja, das sollte man ihnen so lange wie möglich bewahren 🙂

      • Mone schreibt:

        Ach Du je, Realismus pur!
        Auch ein Beispiel, wo mir jedes Mal die Haare zu Berge stehen lässt: Wann soll ich das Kind aufklären, dass es den Weihnachtsmann/das Christkind nicht gibt? Ganz schlimm und ich finde, den Zauber muss man doch nicht mutwillig zerstören. Was lesen die Menschen den Kindern dann zu Weihnachten vor? Da gibt es immer einen Weihnachtsmann oder Geister und man merkt in vielen Büchern, wie der Zauber auflebt.

      • irveliest schreibt:

        Wohl wahr, Simone. Meine Jungs glauben immer noch an das Christkind. Die Eltern helfen ihm natürlich, weil es ganz alleine natürlich nicht alle Kinder beschenken kann. Es ist ein anderer Glaube an das Christkind als kleinere Kinder ihn haben. Aber etwas glauben zu wollen und zu dürfen ist das Eintrittstor für die Magie der Weihnacht finde ich.

  4. Mone schreibt:

    Hey,

    bei uns gibt es sowohl die realistischen Bücher, als auch die,die fantastisch sind. Wie Du schon geschrieben hast, die Story muss stimmen. Da darf es einen Kater als Wachposten geben oder sprechende Tiere oder Stofftiere.
    Ich weiß noch, dass meine Großen einen unsichtbaren Freund hatten, meine Tochter hatte sogar zwischendurch 17 unsichtbare Drachen, die bei uns wohnten und der ein oder andere auch an der Leine mitgenommen wurde. Mit denen wurde gesprochen und gespielt. Es war eine schöne Zeit, auch wenn es ab und zu anstrengend war, alle Namen zu behalten.
    Ich finde die kindliche Phantasie so spannend und die darf dann auch in Büchern durch die Protas ausgelebt werden. Und manchmal kann ein sprechendes Tier oder sonst wer, ein realistisches ernstes Thema besser erklären, wie der Erwachsene.

    • irveliest schreibt:

      Mone,
      das stimmt, manchmal haben Stoff- oder Haustiere hier mehr „Macht“ als wir Großen. Wenn die Katze „sagt“ mein Kleiner solle dies oder jenes machen (nachdem ich es erfolglos versucht habe), wird es plötzlich gemacht. Mag zwar etwas merkwwürdig anmuten, ist aber definitiv eine bessere Methode als Schimpfen oder Schreien 😉
      Und durch Rollenspiele mit den Herzenstieren lässt sich vieles gut vermitteln!

      • Miri schreibt:

        Unser Sohn schiebt, wenn wir mal mit ihm schimpfen, alles auf seine Stofftiere. Aber da hilft es dann auch, wenn man das gewünschte Verhalten den Tieten sagt, dann kommt das indirekt auch bei ihm an 😉

      • irveliest schreibt:

        Hihi, die Schlingels versuchen aber auch alle Tricks *lach*

    • Miri schreibt:

      Oh ja, kindliche Fantasie ist wirklich spannend und macht gute Laune! Bei uns leben auch Krokodile im Flur 😉

      • irveliest schreibt:

        Miri, herrlich, nicht?
        Mein Großer hatte mal eine Phantasie-Klasse in seiner Phase als er Lehrer werden wollte. Jeden Abend vor´m Schlafengehen zog er sich eine Zeit zurück, um sie zu „unterrichten“…Herrlich, wie wird mir das fehlen, wenn die KInder größer sind 🙂

      • Miri schreibt:

        Ja, das ist wirklich toll! Auch ein schönes Beispiel mit der Phantasie-Klasse. 🙂

  5. Cindy roth schreibt:

    Hallo,

    Das wichtigste meiner Meinung nach ist es,das die Geschichte kindgerecht geschrieben ist. Ob Tiere reden können,Menschen fliegen,hexen und Zauberer auftauchen finde ich persönlich zweitrangig.
    Auf jeden Fall sollte es die Fantasie und Kreativität des Kindes durch eine Geschichte gefördert werden. Die Realität im Alltag kommt früh genug.

    • irveliest schreibt:

      Cindy, das denke ich auch. Man sollte sie die Kindheit so lange wie möglich genießen lassen! Und das ist in der heutigen Zeit so schwer. An der Freizeit wird an allen Ecken und Enden geknapst, da muss man wirklich manchml schauen, dass Erholung und die Kinderseele baumeln lassen nicht zu kurz kommen 🙂

  6. Henrike Spohr schreibt:

    Ich finde, Kinderbücher können gar nicht fantasievoll genug sein. Mit der (langweiligen) Realität werden Kinder sowieso jeden Tag aufs neue konfrontiert.

    • irveliest schreibt:

      Henrike, da hast du recht. Ich finde auch, wenn man als Kind lernt, dass Phantasie und Kreativität positiv sind, und man ruhig auch mal so richtig abtauchen darf, ist es im Erwavhsenenalter leichter, Abstand vom Stress zu nehmen.

    • Miri schreibt:

      Da kommt es sicherlich auch aufs Alter des Kindes an. Für die ganz Kleinen ist ja auch die Realität noch sehr spannend und es gibt viel neues für sie zu entdecken. Das ist dann bei Grundschulkindern schon anders. Aber grundsätzlich finde ich Fantasie und Kreativität in Kinderbüchern auch toll. Aber eigentlich mag ich alle Kinderbücher gerne, die Kindern Spaß machen, die Kinder ernst nehmen und die schön anzuschauen sind – egal, worum es letztendlich geht und ob sie in der Realität spielen oder mit außergewöhnlichen Dingen versehen sind.

  7. Verena Julia schreibt:

    Huhu…ich stoße nochmal dazu….sehr anregende Diskussion hier. Ich war gestern auf einer Lesung von Andreas Steinhöfel und er hat auch stark betont, dass es okay ist mit einem Baum zu reden, wenn man das möchte (seine Worte^^) und, dass gerader der Übergang vom Kind zum Teenager so schwierig ist. Sein Buch neues Buch ist deswegen genau für diese Altersklasse.
    Ich finde, er hat Recht. So lange wie möglich sollten wir die Kindheit unserer Kinder bewahren – sie werden früh genug erwachsen. Seit dem ich mich wieder mehr mit Kinder- und Jugendbüchern beschäftige und auseinandersetze, ist mir die Vielfalt an Themen und Herangehensweisen aufgefallen. Da hat sich in den letzten Jahren viel getan. Und gerade die Mischung macht es…da ist für jeden was dabei. Und ich habe große Achtung vor Kinderbuchautoren, denn ein Kinder und Jugendliche sind viel kritischer und die Wortwahl so wichtig, damit auch Kinder die Bücher verstehen….So oft habe ich gehört: „Wer nicht so richtig schreiben kann, der schreibt eben ein Kinderbuch!“….das halte ich für Quatsch und ich möchte nicht wissen, was manch „große“ Autoren für ein Mumpitz schreiben würden, wenn sie plötzlich ein Kinderbuch schreiben müssten. Glaube nicht, dass man die so einfach aus dem Ärmel schütteln kann…ich war gerade erst wieder super begeistert von Kirsten Boie und „Seeräubermoses“ – Wahnsinnsbuch!!! Und das Geld wirklich wert….

    • Miri schreibt:

      Ich kann dir nur zustimmen. Für Kinder zu schreiben ist etwas ganz anderes als für Erwachsene zu schreiben, aber bestimmt nicht einfacher und vor allem sollt es qualitativ auf keinen Fall schlechter sein.
      Ich finde es auch schön, wenn Kinder so lange wie möglich Kinder sein können!

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