*+* Irve fragt … Kerstin Michelsen *+*

KM1Kerstin Michelsen über sich selbst:
Geboren wurde ich 1963 in Hamburg, wo ich bis zum Ende der Grundschulzeit aufwuchs. Kurz darauf zog unsere Familie in die Lüneburger Heide. Abgesehen von diversen Auslandsaufenthalten zog es mich doch immer wieder hierher zurück. (Quelle:
http://kerstin-michelsen.jimdo.com/über-mich/)
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Liebe Kerstin, vielen Dank, dass du dich zu einem Interview für meinen Blog bereit erklärt hast! Bevor ich dich mit meinen Fragen bombardiere wäre es nett, wenn du dich mit ein paar Sätzen selbst vorstellen könntest!
Mein Sternzeichen ist Skorpion – angeblich ein typischer. Ich koche lieber, als dass ich backe und ich arbeite lieber im Garten als im Haushalt. Am liebsten aber schreibe und lese ich.
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Und nun zu meinen Fragen: Erinnerst du dich an das erste Buch, das du gelesen hast?
An den genauen Titel erinnere ich mich nicht, aber ich glaube, es ist eine Indianergeschichte gewesen.
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Hast du als Kind gerne gelesen bzw. liest du gerne?
Ja, von Anfang an!
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Welches ist dein Lieblingsbuch – von dir und von einem anderen Autor/In?
Nur ein Lieblingsbuch? Das ist schwierig … In den unterschiedlichen Lebensphasen hat es immer wieder andere Bücher gegeben, die mir wichtig gewesen sind. Als ich so um die zwanzig Jahre alt war, da habe ich in meiner Frankreich-Begeisterung die Kindheitserinnerungen von Marcel Pagnol verschlungen. Immer wieder! Oder Walter Kempowski. Seit einigen Jahren lese ich bevorzugt Krimis, z.B. von Henning Mankell, Hakan Nesser und von Jonathan oder Faye Kellerman. Zuletzt mochte ich aber auch „Freiheit“ von Jonathan Franzen sehr und „Die Stunde als ich zu glauben begann“ von Wally Lamb.
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KM3.

Wann und warum fingst du an, selbst zu schreiben?
Ich bin, wie gesagt, schon als Kind eine Leseratte gewesen und hatte die Vorstellung, dass aus mir eines Tages eine Schriftstellerin werden würde. Eine berühmte natürlich! ;-)
Doch dann bin ich beruflich im kaufmännischen Bereich gelandet und habe meine schriftstellerischen Ambitionen über viele Jahre aus den Augen verloren. Erst seit etwa sechs oder sieben Jahren schreibe ich wieder regelmäßig. Zuerst entstand mein Erstling „einfach so“ und danach „Hermines Tür“. Beide Bücher waren irgendwann fertig, ohne dass ich eine konkrete Vorstellung davon gehabt hätte, wie ich meine Werke einmal einer Leserschaft zugänglich machen soll. Dann erfuhr ich von der Möglichkeit, über das Internet selbst zu veröffentlichen, und dabei ist es dann geblieben.
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Welches Buch oder welche Geschichte von dir wurde als erstes veröffentlicht?
einfach so“ ist meine erste Veröffentlichung.
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Welches ist dein bevorzugtes Genre und in welcher Kategorie wirst du vermutlich nie schreiben?
Diese Frage kann ich nicht eindeutig beantworten. Ich habe bisher in den Genres Gegenwartsliteratur, Kinderbuch, Krimi, Thriller und Chick Lit geschrieben. Und immer ist das Buch, an dem ich gerade arbeite, mein liebstes. Was den zweiten Teil deiner Frage angeht: Man soll ja niemals nie sagen …
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Wo schreibst du am liebsten?
Manchmal mache ich es mir mit dem Laptop im Wohnzimmer bequem. Ich habe aber auch einen Arbeitsraum mit PC, in den ich mich zurückziehen kann.
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KM5Wie kannst du am besten entspannen?
Beim Lesen! Ich freue mich schon auf das Frühjahr. Dann stelle ich den Liegestuhl in den Garten, das Tischchen mit einer Tasse Kaffee daneben, Lesegerät aufklappen – besser geht es nicht!
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Wie betreibst du die Recherchen für deine Geschichten?
Das ist ganz unterschiedlich. Für den Krimi „Nora Morgenroth: Die Gabe“ beispielsweise habe ich mich von der örtlichen Polizeidirektion und von einem Genlabor beraten lassen. Vieles kann man sich aber auch über das Internet heraussuchen oder das gute alte Lexikon zu Rate ziehen.
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Bisher kenne ich nur deine Nora-Abenteuer („Die Gabe“ und „Der Hüter“ und die Vampirstory „Alicia – Gefährtin der Nacht„, beides eher im Fantasy-Bereich anzusiedeln. Fließen die Geschichten einfach aus deiner Feder, oder musst du auch aufwendig recherchieren?
Der größte Teil der Geschichten kommt aus meiner Phantasie. Natürlich spielen hier und dort auch persönliche Erfahrungen mit hinein. Nehmen wir zum Beispiel „Frau Berger wird unsichtbar“. Da sind mir die Emotionen, die ich mit dem Thema Alter und Demenz verbinde, wichtiger als irgendwelche Fakten. Meistens skizziere ich, wenn ich eine Idee zu einem neuen Roman habe, den groben Handlungsbogen, und dann fange ich an zu schreiben. Jeder weitere Bedarf an Recherche ergibt sich dann sozusagen „unterwegs“.
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Welche literarischen Zukunftspläne hast du?KM2
Von Buch zu Buch entwickle ich mich weiter und lerne dazu. Es wäre scheinheilig zu behaupten, dass ein Bestseller mich nicht auch glücklich machen würde. Aber das passiert einem, oder es passiert nicht, und darüber denke ich auch nicht nach, wenn ich schreibe. Ich möchte in Zukunft einfach weiter Bücher schreiben, die unterhalten oder berühren.
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Welches sind für dich die größten Probleme und Schwierigkeiten als Autor?
Bisher gab es in jedem Text einen Punkt, an dem ich nicht weiter wusste und dachte, dass ich das, was so voller Euphorie und Schwung begonnen hat, niemals fertig bekommen werde. Inzwischen habe ich gelernt, dass ich den Fortgang einer Geschichte nicht erzwingen kann. Da muss man auch mal Geduld haben.
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Werden wir dich bei der nächsten Frankfurter bzw. Leipziger oder einer anderen Buchmesse antreffen?
Da ich unabhängige Autorin bin, könnte ich nur als Besucherin teilnehmen, aber das habe ich noch nicht entschieden.
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KM4Was wünschst du dir für die Zukunft?
Erstmal natürlich, dass meine Familie gesund bleibt. Das ist das Wichtigste. Und für meine Arbeit als Autorin wünsche ich mir, dass mir die Ideen nicht ausgehen.
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Was wünschst du mir für die Zukunft ;-)
Neben Glück und Gesundheit für dich und deine Familie wünsche ich dir noch ganz viele wunderbare Leseerlebnisse und viele Besucher für deinen Blog!
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Ich danke dir sehr für die Zeit, die du dir für mich und hoffentlich viele Leser genommen hast! Viel Erfolg für deine weitere Schriftsteller-Karriere … ich freue mich auf deine nächsten Bücher!

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Für alle Leser/Innen, die tatsächlich bis zum Schluss „durchgehalten“ haben, gibt es jetzt noch ein kleines Schmankerl! 
Kerstin Michelsen hat meinem Blog ein signiertes Taschenbuch ihres aktuellen Thrillers

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„Inselfluch“

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zur Verfügung gestellt!!

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Wer Lust zum Mitmachen hat….bitte >> HIER << entlang!!

Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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