*+*+* Die literarische Quadratur des Kreises ist gelungen *+*+*

Mana Loa

Astrid Rose: „Mana Loa – Familienbande“                    :-D :-D :-D :-D :-D

Rückentext:
Nina Lorenz ist durch eine Gewalttat geprägt. Mehr noch ist sie aber mit einer Gabe gesegnet: Durch die Berührung eines Fremden werden ihr in Visionen Aufgaben auferlegt, um dessen Leben zu ändern, zu schützen oder zu retten. Tom McAllister jedoch verwirrt nicht nur ihren Geist, sondern auch ihr Herz. Um das Rätsel um seine Familie zu lösen, muss sie ihm nach Hawaii folgen. An seiner Seite betritt sie eine Welt voller Liebe, Macht und Geld und schon bald erkennt sie, dass sie das Schicksal der gesamten Familie McAllister in die richtigen Bahnen zu lenken hat. Wird es Nina gelingen das Schicksal von Tom und seiner Ohana zu berichtigen? Welche Zukunft halten die Familiengötter der Noelanis für sie bereit? Und was hat es mit dem Mana Loa auf sich, von dem Ben McAllister ihr erzählt hat?

Das Cover:
Vor einem schwarzen Hintergrund sieht man Hände, die einen hellblau leuchtenden Stein halten. Dieses „Bild“ wird im Laufe der Erzählung noch eine wichtige Rolle spielen.

Meine Zusammenfassung:
Nina erhält durch Visionen Aufgaben, die sie lösen muss. Als sie Tom kennenlernt, empfindet sie bei einer zufälligen Berührung einen elektrischen Schlag, durch den eine solche Vision in ihr ausgelöst wird. Sie ist in Polynesien und „trifft“ eine alte Kartenlegerin. Diese gibt Nina den Auftrag, das Geheimnis um Toms Ohana (Familie) zu lösen. Im Laufe der Geschichte hat Nina noch mehrere Visionen und sie schafft es tatsächlich, ihre Aufgabe zu erfüllen. Jedoch besteht „Mana Loa“ aus mehreren Erzählsträngen. Ein wichtiger Aspekt neben der Erfüllung des Auftrags ist Ninas Vergangenheitsbewältigung. Sie hat Schlimmes erlebt und nach und nach schafft Nina es, sich diesen Vorkommnissen zu stellen und sich damit auseinanderzusetzen. Auch ein Kriminalfall sowie die Verknüpfung mit der hawaiianischen Sagenwelt ist in diesen unglaublichen Roman eingebaut, jedoch möchte ich jetzt nicht zuviel verraten!

Mein Fazit: „
Mana Loa“ ist in der Ich-Form, aus Ninas Sicht, geschildert. Dadurch fühlte ich mich mitten in der Geschichte. Auch der Erzählstil trägt dazu bei, da nicht chronologisch erzählt wird. Die Autorin springt in Raum und Zeit, bringt immer wieder geschickt Vergangenes und Visionäres mit in die Geschichte ein. Zumeist kann man sehr gut folgen. Ein Kapitel musste ich zweimal lesen, um die Zusammenhänge zu verstehen, was mich aber nicht störte. Frau Rose verknüpft geschickt mehrere Geschichten in dieser Erzählung. Alles ist enthalten. Die geheimnisvolle Geschichte rund um Toms Familie bildet die Grundlage des Romans. Sie wird ergänzt um einen Mordfall, Spionage und Wirtschaftskriminalität, mehrere Liebesgeschichten mit wohl dosierter Erotik sowie übernatürlichen Elementen. Zum Ende des Buches gibt die Autorin einige Informationen rund um Hawaiis Bräuche und Legenden preis. Man erfährt viele Dinge scheibchenweise, was sehr viel Raum für eigene Spekulationen lässt und somit die ideale Lektüre für Hobby-Miss-Marples ist. Einige Dinge kann der Leser selbst erahnen und herausfinden, aber Frau Rose gelingt es dennoch, immer wieder für eine Überraschung zu sorgen! Ganz geschickt ist die Andeutung auf Mana Loas Fortsetzung, die aber beim Schreiben dieser Rezension (24. März 2013) leider noch nicht erschienen ist.

Alles in allem könnte man sagen: Die literarische Quadratur des Kreises ist gelungen!

Über irveliest

Wie ihr euch sicher schon denken könnt lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis und Thriller, aber auch niveauvolle Romane, Kinder- und Jugendbücher. Meine Lieblingsbuchhandlungen sind unsere kleine Buchhandlung am Ort und zum ordentlichen Stöbern Thalia in der Nachbarstadt. Online stöbere ich am liebsten bei lovelybooks und auch bei Amazon nach Büchern...
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3 Antworten zu *+*+* Die literarische Quadratur des Kreises ist gelungen *+*+*

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